Samstag, 10. November 2012

Als Helferin am Kyburglauf

Nachdem Feiern und üppiges Essen in den vergangenen Wochen in meinem Leben überhandgenommen hat und ich das Lauftraining seit dem Greifenseelauf aufs Minimum reduziert hatte, machte es gar keinen Sinn mehr, an weiteren Laufveranstaltungen wettkampfmässig teilzunehmen. So musste ich nicht lange überlegen, als ich vom OK des Kyburglaufs um Mithilfe angefragt wurde. Schliesslich war ich die letzten 3 Jahre noch selber dort tätig, hatte mich jedoch Ende 2011 von diesem Amt verabschiedet.
Als aktive Läuferin macht es mir Freude, auch mal für die anderen im Einsatz zu stehen. So half ich vom Morgen bis eine Viertelstunde vor dem Start bei der Startnummern-Ausgabe mit.  Sozusagen mit "Vitamin B" schnappte ich mir dann doch noch kurzentschlossen die witzige Startnummer 333 und lief selber im Trainingstempo mit. Während meine Laufkollegen von Cityrunning alle in sensationellen Zeiten das Ziel erreichten und die rund 500 Treppenstufen mit Bravour meisterten, ging es mir hauptsächlich darum, etwas für die Fitness zu tun und war etwas gemütlicher unterwegs.
Ich weiss jetzt aber nicht, was anstrengender ist: Den Lauf zu organisieren oder ihn selber zu laufen. Aber eines ist klar, das neue OK machte dies einwandfrei und überall waren zufriedene und glückliche Gesichter zu sehen.
 

Sonntag, 28. Oktober 2012

Im Schneegestöber auf den Uetliberg


Die Wetterfrösche hatten ja eigentlich den Schnee angekündigt. Trotzdem trauten wir heute Morgen unseren Augen kaum, als wir auf der Terrasse eine 10 cm hohe Schneedecke erblickten. Nichtsdestotrotz montierten wir unsere Laufschuhe, fuhren mit dem Zug nach Stadelhofen und joggten mit der Laufgruppe Cityrunning vom Bürkliplatz auf den Uetliberg und wieder runter bis zur Haltestelle Triemli. Allerdings machte sich das (zu) wenige Training der vergangenen Wochen deutlich bemerkbar. Wir hatten Mühe, dem flotten Schritt der anderen Läufer mitzuhalten. Vor drei Wochen haben wir noch im Meer gebadet und in Mallorca die warme Sonne genossen. Heute trugen wir mehrere Schichten Laufklamotten, Handschuhe und Mütze. Am Schluss zeigte die Garmin-Uhr doch 15 km an und wir waren froh, dass wir dem Schneegestöber, das zum Teil quer in unsere Gesichter  wirbelte, getrotzt haben.

Samstag, 20. Oktober 2012

Stadelhofen-Nänikon

Am Samstagmorgen um 8 Uhr sind wir zusammen mit der Laufgruppe Uster von Zürich-Stadelhofen via Pfadiweg und Wehrenbachtobel nach Nänikon gejoggt. Dies recht gemütlich, da es doch 16.5 km mit 350 Höhenmetern zu bewältigen gab. Spass gemacht hat das alleweil. Der Weg durch das Tobel verlief zwar mehrheitlich im Schatten, aber über dem Greifensee schien die Sonne im strahlenden Blau, das Laub schon wunderschön herbstlich farbig, währenddessen das ganze Glattal und der See im Nebelmeer versteckt waren.

Dienstag, 16. Oktober 2012

Hallwilerseelauf oder ein etwas anderes Training

Seit dem Greifenseelauf sind sportliche Aktivitäten bei uns eher ins Hintertreffen geraten. Festen und Feiern war angesagt. Eine Woche vor unserer Geburstagsparty im Oktober, waren wir auch noch an der Hochzeitsfeier von Doris Müller und Peter in Beckenried eingeladen.
Drei Wochen mehr oder weniger frei-willige Sportpause. Da lassen die Muskeln rasch nach und das Gewicht schiesst in die Höhe! An Laufen im Wettkampf-Tempo ist gar nicht erst zu denken. Da bietet sich die Kategorie "Erlebnislauf" am Hallwilersee geradezu bestens an.
Die Halbmarathon-Distanz auf der fast gleichen Strecke startet man auf eigene Faust zwischen 9:30 und 10:15 Uhr. Wie beim Original-Hallwilerseelauf gibt es Startnummer, Chip-Zeitmessung, Verpflegungsposten und Finisher-Shirt. Nur geht es einfach ein bisschen weniger hektisch zu und her und man hat viel Zeit, um über Gott und die Welt zu reden.
In Begleitung von Manuela Imboden, die den Lauf alleine locker unter 1:30 h hätte finishen können, genoss ich den einmal etwas anderen Longjog bei bestem Laufwetter. In rund 2:15 h waren wir im Ziel und waren uns einig, dass dies genauso Spass macht, wie wettkampfmässiges Laufen. Auch am Posieren für die Fotografen haben wir sichtlich Gefallen gefunden.

Montag, 8. Oktober 2012

Geburtstagsparty in Mallorca

Was vor gut einem Jahr als reine Schnapsidee in unseren Köpfen rumgeisterte, wurde am ersten Oktober-Wochenende Realität. Wir feierten unsere 50. Geburtstage in Mallorca. In Palma sind wir in den letzten 6 Jahren jeden Herbst den Halbmarathon gelaufen und die Stadt ist uns mittlerweile richtig ans Herz gewachsen.

Ich kenne meine 3 Freundinnen seit der Schulzeit, Markus ist mit seinen 6 Kollegen seit der Lehre befreundet. In 35 Jahren und mehr haben uns diese Freunde durch Dick und Dünn im Leben begleitet, waren stets da, wenn wir sie brauchten. So etwas wollten wir mit einen Weekend auf der Balearen-Insel belohnen. Die Planung wurde uns noch einfacher gemacht, seit Monika (meine Freundin seit der 4. Klasse) im April zusammen mit Mann Klaus und Tochter Delia nach Mallorca ausgewandert ist. Es war dann bald klar, dass wir die Tage nicht nur in Palma, sondern noch eine Nacht bei ihnen auf der Finca in Petra verbringen wollten. So feierten wir nebst Geburtstag auch gleich ein Wiedersehen mit allen zusammen. Baba und Dui nutzten die Gelegenheit und reisten schon eine Woche früher an, während wir anderen nur für ein verlängertes Wochenende dazustiessen. 2 von Markus Freunden waren leider verhindert und konnten nicht mitkommen.


Feiern, rumhängen, gemütlich essen und trinken, das war eigentlich unsere Absicht.
Das geht jedoch gar nicht so einfach, wenn einen die Organisatoren der Party schon seit Schulzeit kennen. Die wissen genau: Susanne und Markus ohne Sport, das geht nicht. So haben Monika, Baba, Dui, Klaus und Delia für uns einen kleinen Fun-Megathlon mit Laufen, Velofahren, Boccia und Schwimmen ausgedacht. Im Team, immer paarweise eine von "Susanne's Gruppe" mit einer Person aus "Markus' Gruppe" musste beim "Laufen" die eine Person die andere mit verbundenen Augen durch Pinienbäume zu lotsen. Beim Velofahren musste die erste Person etwa 30 Meter leicht hangabwärts fahren, währenddessen die zweite Person wieder raufradeln musste. Ziel war es nicht, die Etappen schnell zu fahren, sondern in zwei möglichst gleichen Fahrzeiten. Beim Boccia musste die Kugel in einem gewissen Teil der Bahn landen.

Und zu guter Letzt freuten wir uns bei über 25 Grad Sonnenschein auf die letzte Disziplin, wo es im Schwimmreifen ein Wettrennen im 12-Meter-Becken zu absolvieren gab. Die witzige Art von Wettkampf machte allen Riesenspass und während die Gruppe sich schon genüsslich an der leckeren Bowle von Delia verköstigte, gab's für Markus und mich noch eine 5. Disziplin: Das Geschenk suchen! Ein herziges Glückschwein war schlussendlich im alten Ziehbrunnen versteckt. Am Abend gab's Paella, Salat und Crema Catalan und wir waren uns einig, dass dies ein unvergesslicher Tag war für alle. Am Morgen ging es im gleichen Stil weiter und wir wurden von Monika und Klaus wieder mit einem herrlichen Frühstück verwöhnt.
Beste Freunde wären ja nicht beste Freunde, wenn sie uns nicht zum Morgenjogging begleiten würden. Natürlich nicht in einem Usain-Bolt-artigen Sprint. Aber immerhin sorgte eine ca. 7 km wunderschöne Jogging-Runde dafür, dass die vielen Kalorien sich nicht an den Hüften bemerkbar machten. 
Die Finca war nachher von anderen Gästen besetzt und wir verbrachten die restlichen Tage in Palma, wo es aber genauso lustig weiterging. So durften Tapas-Essen in unserem Lieblingsrestaurant La Cueva, ein Apéro im unbeschreiblichen Lokal Abaco genauso wenig fehlen, wie eine Fahrt mit dem Mietvelo zum Ballermann. Selbst für einen Sprung ins warme saubere Meer reichte die Zeit.
Wer Lust hatte, ging noch die Kathedrale anschauen. Wir Frauen liessen uns eine kleine Shopping-Tour trotz Touristenstrom in Palma nicht entgehen. Die Männer landeten schon bald wieder beim Biertrinken.

 


Sonntag, 23. September 2012

Greifenseelauf und Iron-Bike

Das war er nun also: Mein erster Lauf als 50-jährige! Und zum ersten Mal startete ich den Greifenseelauf in der Kategorie W50. Ob dies vielleicht der Grund war oder das kühle Regenwetter, dass ich meine persönliche Greifenseelauf-Bestzeit gelaufen bin?

60. Egli Susanne - 1962                 1:56:17 h.

An einer grossen Fan-Gemeinschaft in meinem Heimrennen kann es nicht liegen. Bei diesem garstigen Wetter wäre ich auch nicht zuschauen gegangen. Mitlaufen war da schon angenehmer.
Ein grosses Dankeschön hier meinen treuen Fans: Meine Mutter, die mich im Zieleinlauf anfeuerte und vorallem Claudia Meier, die an der Riedikerstrasse bisher keine meiner 10 Greifenseelauf-Teilnahmen verpasste!
Bei km 18 sah ich einen Mann am Boden liegen, es kümmerten sich bereits viele Leute um ihn und wenig später fuhr auch schon die Ambulanz heran. In der Zeitung steht, dass ein 45-jähriger Mann zusammengebrochen und nachher im Spital verstorben sei. Dies ist natürlich tragisch und sehr traurig für die Angehörigen und auch für die Veranstalter. Rekordzeiten werden plötzlich zur Nebensache.
Andernseits sterben weit mehr Personen bei Verkehrsunfällen oder an Krebs. Und wieviele von den über 10'000 am Greifenseelauf-Startenden sich gesunder fühlen oder durch Sport länger leben, wird leider in der Presse nicht erwähnt.
 Markus hat auf eine Laufteilnahme verzichtet, da er am Sonntag, 23. September zusammen mit Reto Denzler am Iron-Bike-Rennen in Einsiedeln startet. 77 km und das ist für die beiden nur ein Trainingsrennen! Im März starten sie gemeinsam im Team am Cape Epic in Südafrika, wo es während 8 Tagen insgesamt 700 km / 15000 Höhenmeter zu bewältigen gibt. Resultate der beiden vom heutigen Rennen folgen! Eines ist sicher, es wird nach den gestrigen starken Regenfällen eine ziemlich "dreckige Angelegenheit".
389. Denzler Reto - 1963                          5:29.18,9   

390. Sterf Markus - 1962                          5:29.19,0

Freitag, 21. September 2012

50 plus 50

Das Ziel ist erreicht und nun haben wir genug geschrieben zum Thema Jungfrau-Marathon und deren Vorbereitung. Es gibt ja schliesslich auch ein Leben nach dem Sport. Dass wir auch feiern können, wird hier in ein paar Wochen zu lesen sein. Übers erste Wochenende im Oktober fliegen wir nämlich mit unseren langjährigen Schulfreundinnen und -freunden nach Palma de Mallorca, um unsere Geburtstage zu feiern. Da freuen wir uns drauf, wie kleine Kinder.

Aber ob wir wohl mit diesen fast 50-jährigen Passbildern am Zoll durchkommen?

Dienstag, 11. September 2012

8. September 2012, Jungfrau-Marathon



Doris Müller
Im Ziel


 
 
Markus, Susanne und Markus Trütsch
Endlich war der Tag X gekommen. Wir haben tatsächlich am Jungfrau-Marathon teilgenommen und mehr oder weniger erfolgreich beendet. (Markus 5:46:44 h Susanne 6:13:50 h).

Im Internet kursieren nun zahlreiche Blogs und Laufberichte, so dass wir hier nicht auch noch jeden Kilometer beschreiben wollen. Grandiose Stimmung, tolles Laufwetter, traumhafte Berner Oberländer Bergwelt. Ein Laufereignis der Superlative und wahrscheinlich würde unser Bericht ähnlich ausfallen, wie jeder andere.
Zur 20. Jubiläumsausgabe fand jeweils am Samstag und Sonntag je ein Marathon mit insgesamt 8000 Teilnehmern statt.
Für mich war es sehr streng, es bräuchte wohl doch noch ein bisschen mehr Training, um diesen Lauf erfolgreich und mit Genuss finishen zu können.
Hier darum einfach ein paar Bilder von Laufkolleginnen und -kollegen, die mit mir mitgefühlt haben und ebenfalls erfolgreich und überglücklich ins Ziel gekommen sind. Wer nach 42.195 km und rund 1800 Höhenmetern verletzungs- und beschwerdenfrei ins Ziel laufen und dabei noch lachen kann, ist doch so oder so ein kleiner Held!


Rosie Deck bis km 20 nur
knapp vor mir. Im Ziel dann
aber eine halbe Stunde schneller,
als ich. Bravo Rosie!
Elisabeth Steiner




 

Manuela Imboden lief den Marathon gleich 2 x,
 am Samstag alleine, am Sonntag mit Mann Urs
 
 
Immer strahlend lief Christian Schmid den Marathon 2 x.
Dies erst noch mit der Präzision einer Atomuhr in sensationellen Zeiten:
Samstag in 4:22:09 h und am Sonntag in 4:20:29 h.

Montag, 27. August 2012

Erlebnislauf mit den Alpinrunner

Schon öfters haben uns Laufkollegen vom Erlebnislauf der Alpinrunner vorgeschwärmt. Diesen Frühling war es bereits der 8. Event dieser Art, den die Churer auf ihrer Web-Seite ausgeschrieben hatten. Ein Lauf unter Gleichgesinnten ohne jegliche Zeitmessung.
Als wir auf der Teilnehmerliste unsere Freunde vom SSC Langnau erblickten, meldeten wir uns ebenfalls an.
 
Aber ob wir "Unterländer" da wohl mithalten können?
 
1. Etappe Elm-Panixerpass-Brigels 29 km mit +2000 / -1900 Hm
2. Etappe Sumvitg-Schlanseralp-Brigels 24 km mit +2000 / -1700 Hm
3. Etappe Brigels-Obersaxen-Piz Mundaun-Ilanz 31 km mit +1700 / -2300 Hm

Treffpunkt für diese 3-tägige Veranstaltung war Ziegelbrücke. Dort wurden wir von den Alpinrunner-Guides Marco, Petra, Thomas, Maria, Robert und Werner sehr herzlich begrüsst und aufgenommen, als hätten wir schon immer dazu gehört.
 
Von Ziegelbrücke aus wurde unser Gepäck direkt durch Helfer der Alpinrunner nach Brigels transportiert. Wir  selber wurden mit einem Extra-Postauto nach Elm chauffiert, bzw. die langsameren Gruppen in den etwa 5 km weiter gelegenen Ort Wichlen. Vor dem Start konnten wir uns noch einmal am Verpflegungsposten der Alpinrunner volltanken, mit allem was das Läuferherz begehrt. Der humorvolle Guide Werni versprach uns, dass uns auf dem Panixerpass Sonnenschein erwarten würde, sobald wir die Bündner Kantonsgrenze erreichten. Das Wetter zeigte sich zwar nicht gerade von der besten Seite. Zwischendurch wurden wir leicht verregnet und mussten Jacken anziehen, aber immerhin mussten wir nicht frieren, und es gab keine Gewitter. Das war jedoch das einzige Versprechen, dass die Bündner nicht ganz erfüllen konnten. Ansonsten durften wir drei wunderbare und perfekt organisierte Tage in den Bergen geniessen. Die Strecken wurden von den Organisatoren im Voraus bestens rekognosziert. Der Lauf über den Panixerpass führte durch eine fantastische Gegend, die teilweise einer Mondlandschaft gleicht (oder so stellt man sich zumindest eine Mondlandschaft vor). 
 
Auf Wikipedia ist zu lesen, dass im Jahre 1799 der russische General Suworow mit seiner Armee diesen Pass überqueren wollte und dabei über 2000 Soldaten und ebenso viele Lasttiere infolge Kälte und Schnee ums Leben gekommen sind. Eine Gedenktafel auf der Passhöhe erinnert noch heute an dieses Ereignis. Konditionell waren wir Unterländer ebenfalls stark gefordert und liefen in der schwächsten Gruppe mit. Unsere Leiterin Petra schaffte es jedoch immer wieder, uns zu motivieren. Blaue Pfeile, welche die vorauslaufenden, schnelleren Alpinrunner auf den Boden gesprayt hatten, halfen uns zusätzlich, und wir wussten stets, wo es lang ging. Der Weg war zwar teilweise anspruchs-voll, jedoch zu keiner Zeit gefährlich.
Mit müden Beinen, aber überglücklich erreichten wir schliesslich nach fast 7 Stunden (gemäss meiner Garmin-Uhr 26 km) unseren Etappenort Brigels. Zur Belohnung verwöhnte uns Alpinrunner-Betreuerin Thea mit einem leckeren Zvieri. Bei Brötli, Kuchen, Wasser, Cola, alkoholfreiem Erdinger Bier waren die ersten Strapazen schnell vergessen.
Beim späteren Nachtessen in familiärer Atmosphäre im Hotel Cresta überwog dann definitiv das Glücksgefühl.

Am zweiten Tag musste die Route infolge dichten Nebels gekürzt werden. Mir war das recht, die erste Etappe hatte mich doch ziemlich geschafft, so dass ich den Tag zusammen mit ein paar anderen Läufern zur Regenerierung nutzte. Markus folgte der Gruppe und lief mit, ganz getreu nach Petra's Motto: Das ist ein Erlebnislauf, kein Erholungslauf!
Am Abend sass die fast 50-köpfige Laufgesellschaft wieder vereint zusammen und genoss das Nachtessen im 4-Sterne-Hotel La Val. Mehrheitlich stammten die Teilnehmer aus dem Bündnerland, aber auch Gäste aus Holland und Deutschland liessen sich das faszinierende Lauferlebnis nicht entgehen.
Am Sonntag war ich dann auch wieder für Grosstaten bereit. Nach dem Frühstück ging's bei mehr oder weniger durchzogenem und etwas kühlerem Wetter zuerst runter nach Waltensburg, bevor es danach via Obersaxen zum Piz Mundaun hoch ging. Unterwegs konnten wir uns wiederum am Alpinrunner-Streckenposten verpflegen.
 
Später auf der Restaurant-Terrasse auf dem Berg konnten wir sogar noch ein paar Sonnenstrahlen geniessen. Die Sonne begleitete uns schliesslich auf dem ganzen Weg runter bis nach Ilanz. Das Ziel war beim Schwimmbad, wo es zum Abschluss der gelungenen Lauftage feine, selbstgemachte Teigwaren aus dem Hause Jäger gab.
Unsere Gruppe erreichte als letzte das Ziel (27 km auf meiner Garmin-Uhr). Die Schnelleren standen bereits mit dem Erdinger-Bier in der Hand Spalier und empfingen uns mit grossem Applaus, so dass wir endgültig das Gefühl hatten, zu den Grossen der Alpinrunner-Familie zu gehören.
Ein ganz grosses Dankeschön hier allen Organisatoren, Helfern, Betreuern und Guides, die diesen unvergesslichen Erlebnislauf möglich gemacht haben.

www.alpinrunner.ch

Samstag, 18. August 2012

Lützelauschwimmen in Rapperswil

Nachdem das Limmatschwimmen in Zürich schon im Vorfeld ausverkauft war, freute man sich am 42. Lützelauschwimmen in Rapperswil ebenfalls auf einen Teilnehmerrekord von 600 Teilnehmern. Gross und Klein, in allen Altersklassen nahmen die einmalige Schwimmstrecke mit Blick auf Schloss, Altstadt und Hafen in Angriff. Die optimalen Wetterbedingungen und Wassertemperaturen lockten auch Eva und mich zum 1.5 km langen Volksschwimmen an - eine vom Seerettungsdienst perfekt organisierte Veranstaltung.
Nachdem wir den Eintritt von 15.- CHF bezahlt, unsere rot-weissen Stoff-Bademützen gefasst und uns an der Kasse beim SRLG registriert hatten, brachte uns das Schiff des Schifffahrtsbetriebes Rapperswil zur Lützelau. Von dort aus starteten wir in 50er-Blöcken. Ohne jeglichen Druck und ohne Zeitmessung schwammen wir genussvoll zurück nach Rapperswil. Dies im herrlich sauberen, 24 Grad warmen Zürichsee, wo man zeitweise bis auf den Grund sehen konnte. Die Strecke war gut ausgeschildert durch Bojen und gesichert durch unzählige Rettungsboote. Im Ziel bei der Badi Rapperwil wurde auch die Ankunft wieder registriert und die Mütze eingezogen (und hoffentlich nächstes Jahr bei ebenso tollen Bedingungen wieder verwendet).
Zur Stärkung gab's eine warme Bouillon und zur Erinnerung ein kleines persönliches (mit dem eigenen Namen versehenes) Diplom und eine Einkaufstasche.