Samstag, 4. Januar 2014

...und sie bewegen sich doch!

Nachdem wir nicht mehr so oft sportlich tätig waren und unsere Waage zum Jahreswechsel Höchstgewicht angezeigt hatte, war klar, dass wir uns ab 1.1.2014 wieder mehr bewegen und weniger essen werden. Nun gut, das mit dem "weniger essen" war vorläufig etwas schwierig, waren wir doch am Neujahrsabend bei Doris und Peter in Vals zum Nachtessen eingeladen. Die beiden verbrachten dort ihre Weihnachtsferien in der Ferienwohnung von Peter's Schwester. Um beim angekündigten Bündner-Schmaus doch etwas ohne schlechtes Gewissen schlemmen zu dürfen, schnallten wir uns zum ersten Mal in diesem Winter die Langlauf-Skier an und versuchten ein paar Schritte auf der 3 km Rundschlaufe. Der Schnee war schwer, die Loipe etwas holperig, so dass wir nach 3 Runden aufgaben und lieber in der Hotel-Sauna schwitzen wollten. Hätten wir gewusst, wie lecker uns Peter bekochen würde, hätten wir wohl ein paar Runden mehr angehängt. Wir wurden verwöhnt mit einem Traum von einer Gerstensuppe, einem feinen Salat und Capuns, die er am Nachmittag stundenlang vorbereitet hatte.

Trotz leichtem Schneefall gingen wir vier am zweiten Neujahrstag mit den Schneeschuhen auf eine ca. 3 1/2-stündige Tour. Peter (als gebürtiger Valser) und Doris kennen sich sehr gut aus in der Gegend und schleppten für uns alles Nötige an Verpflegung und Ausrüstung mit, damit wir eine sorglose und lustige Tour erleben durften.
Das Nachtessen gönnten wir uns im Hotel Therme in Vals bei einem 14-Punkte-Gault-Millaut-Dinner, fanden aber, dass uns Peter's Bündner Spezialitäten am Vorabend genauso mundeten.
 
Blick auf Stausee und Zevreilahorn
Am dritten Tag lugte dann endlich die Sonne etwas hervor und wir brachen zu einer weiteren mehrstündigen Wanderung auf. Dieses Mal allerdings mit den Wanderschuhen auf Winterwanderwegen vorbei am Restaurant Ganni, weiter auf dem Höhenweg zur Gadenstatt bis hin zum Zervreila-Stausee. Wir lachten viel unterwegs und rundeten den herrlichen Tag mit einer 7 km langen und zum Teil rasanten Schlittenfahrt auf der Hauptstrasse nach Vals hinunter ab. Dies nicht, ohne uns vorher bei einem heissen Glögg aufzuwärmen.

Die drei Tage im Bündnerland haben wir genossen. Bewegt haben wir uns viel, wenn auch nicht ganz in der Form, wie wir es uns für das neue Jahr vorgenommen hatten. Wieder daheim in Uster waren wir heute dann doch noch 10 km joggen. Für Markus war dies das erste Mal seit über einem Jahr. Sein Knie scheint seit der Meniskus-Operation endgültig wieder komplett verheilt zu sein.
Wenn wir uns morgen noch mit Schwimmen (Susanne) und Spinning oder Biken (Markus) fit halten, sind wir mit dem Einhalten unserer guten Vorsätze fürs neue Jahr doch gar nicht so schlecht dran.