Donnerstag, 29. August 2013

Rocken wie Elvis...

... kann Markus momentan nicht. Aber die Genesung seiner Meniskus-Operation verläuft optimal. Zwei Tage nach dem ambulanten Eingriff im Spital Uster hat er wieder gearbeitet. Heute kann er bereits die Fäden rausziehen lassen und kürzere Distanzen läuft er auch schon wieder schmerzfrei und ohne Krücken.

Das Bild entstand gestern auf dem Hof von Jucker, in Seegräben, welcher ja für mich bequem mit dem Velo erreichbar ist.

Dienstag, 20. August 2013

Nicht so "FIT for LIFE"

Nicht dass es jetzt gleich auf der Titelseite der Zeitschrift "Fit for Life" stehen würde, aber für einen Bewegungsmenschen wie Markus ist es schon ein einschneidendes Ereignis.
Bereits vor 4 Jahren hat er nach einem Fussballtraining über Beschwerden im rechten Knie geklagt. Der Hausarzt fand nichts aussergewöhnliches auf dem Röntgenbild und riet Markus zum Pausieren, was er dann auch ein paar Wochen tat.
Seit gut einem Jahr sind die Schmerzen aber stärker geworden. Joggen war nicht mehr möglich, hingegen tat ihm beim Radfahren nie etwas weh. Darum hat er einen Arztbesuch lange vor sich hingeschoben. Erst vor ein paar Wochen hat ihm dann ein Sportarzt mittels MRI einen grossen Meniskusriss diagnostiziert, welcher mit grosser Wahrscheinlichkeit von der Verletzung vor 4 Jahren stammt. Eine Operation war leider unvermeidbar.
So wurde Markus einen Tag nach der Fahrt zum Rheinfall der rechte Innen-Meniskus mittels Arthroskopie entfernt. Die ambulante Operation im Spital Uster verlief ohne Komplikationen. Er wird diese Woche daheim bleiben, sich schonen und wenn nötig mit Krücken laufen. Nächste Woche will er jedoch bereits wieder arbeiten gehen.
Wie lange Markus pausieren muss, ist noch ungewiss. Er muss ja nicht, wie dazumal Pirmin Zurbriggen, 20 Tage nach der Operation Weltmeister werden. Aber wir hoffen doch, dass Markus sich gut erholt und bald wieder zu neuen Taten fähig ist.

Sonntag, 18. August 2013

Kein Reinfall am Rheinfall

Im 2003 habe ich mit dem Laufsport begonnen und im gleichen Jahr fand auch der 1. Rheinfall-Lauf statt. Ein Lauf, den ich gleich zu Beginn meiner "Laufkarriere" in mein Herz geschlossen habe und der auch heute noch zu meinen Lieblingsläufen zählt. Ob es an der schönen Strecke dem Rhein entlang liegt oder an der perfekten Organisation, bei diesem Event passt einfach alles. Ab Neuhausen läuft man zu 70% auf Naturstrassen und Singletrails zuerst bis nach Rheinau und von dort sogar kurz durch deutsches Gebiet dem Rheinufer entlang wieder zurück bis zum gigantischen Zieleinlauf direkt beim Rheinfall. Bei welcher Laufveranstaltung bekommt man schon bei jedem 3. Kilometer Wasser, isotonisches Getränk, Sport-Tea, Riegel oder Bananen gereicht von einer äusserst sympathischen Helfer-Crew, die meisten davon mit unverkennbar sympathischem Schaffhauser-Dialekt?
So habe ich die letzten 10 Jahre keinen der 24 km langen Rheinfall-Läufe verpasst und habe mal weniger, mal besser trainiert, teilgenommen und das Ziel stets erreicht.
Die grosse Ueberraschung durfte ich dieses Jahr bei der 10. Teilnahme erleben. Schon bei der Startnummern-Ausgabe wurde mir eine spezielle beige-goldene Jubiläums-Startnummer überreicht. 
Unterwegs habe ich mir auch die Zeit genommen, um mit Stolz meine Jubiläums-Startnummer zu präsentieren (Danke an Walti Jucker, der mich fotografierte und mich zusammen mit seiner Frau Marianne anfeuerte).
 
Mein wohl grösster Fan Markus fuhr mit dem Velo nach Neuhausen, um mich im Ziel zu empfangen. Weil ich mangels Lauftraining in den vergangen zwei Monaten alles eher gemütlich nahm, musste er zwar fast alleine und relativ lange im Zielraum warten. Der Speaker kündigte meinen Zieleinlauf durchs Mikrofon an und gratulierte mir ebenfalls zur 10. Teilnahme. 
Bei der Siegerehrung wurden die 8 Jubilare für die treuen Teilnahmen geehrt, und wir bekamen einen Geschenkkorb und einen Gratis-Start für nächstes Jahr. Eine sehr aufmerksame Geste des OKs, über die ich mich sehr gefreut habe.
Auch wenn der Rheinfall-Lauf seit diesem Jahr zum Zürilaufcup gehört und um fast 4 km gekürzt wurde, hat er nicht an Reiz verloren. Der 24. August 2014 ist auf jeden Fall jetzt schon dick eingetragen in meinem Kalender! 

Samstag, 10. August 2013

Der Wettergott muss ein SCUMA sein!

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Nachdem es vorgestern und gestern heftig geregnet hatte, erwartete uns heute zum 6. Greifensee-Schwimmen das herrlichste Badewetter mit angenehmen Seetemperaturen.
Ca. 20 Schwimmbegeisterte trafen sich um 7.30 Uhr in der Badi Egg zu einem gemeinsamen Schwimmen im Greifensee. Die meisten kannten sich vom Triathlon-Club SCUMA (Schwimm Club Uster MAsters), welcher den Anlass auch organisiert hatte. Aber grundsätzlich durfte jedermann, der sich angemeldet hatte und sich die 2.7 km oder die 5.6 km lange Distanz zutraute, mitschwimmen. Einzige Bedingung war das Tragen eines Neopren-Anzuges und Crawl-Schwimmstil.
Als Nicht-Mitglied des Clubs war ich zum ersten Mal mit dabei und hörte gespannt dem Briefing von Organisator Andreas Bühler zu, in welchem er den Ablauf kurz erklärte.
Danach wurden wir mit einem Bus nach Fällanden gebracht, wo etwa 8 top-trainierte Schwimmerinnen und Schwimmer für die Langdistanz zurück zur Badi Egg starteten, mit dabei drei über 60-jährige. Wenig später fuhr uns der Bus nach Maur, wo ich zusammen mit etwa 12 weiteren Athleten auf die 2.7 km lange Strecke geschickt wurde. Sowohl die lange, wie die kürzere Distanz erfolgte parallel zum Ufer, was einem eine gewisse Sicherheit bietet. Man verliert dadurch auch nie die Orientierung. Zudem wurden wir von Booten der Seepolizei begleitet. Da es auch keine Zeitmessung gab, war das Schwimmen ein richtiger Genuss. Im Ziel empfingen mich Markus und mein Bruder Heinz. Die beiden unternahmen zusammen eine Bike-Tour auf den Pfannenstiel.
Kaum eine halbe Stunde nach meiner Ankunft in der Badi Egg, erreichte auch schon der erste der "ü60 Langdistänzler" das Ziel. Ihm und den anderen Teilnehmern gebührt mein grösster Respekt. Ich weiss, dass ich für so eine Leistung härter trainieren müsste und dennoch würde mich diese Herausforderung doch mal reizen. Ich hätte jetzt ein Jahr Zeit, darauf zu trainieren, denn so wie gemunkelt wurde, will SCUMA den Event nächstes Jahr wieder durchführen und weil Markus dann auch mitmachen würde, steht auch schon der Titel für den zukünftigen Blog: SuMa schwimmen mit SCUMA!
Uebrigens war Markus bereits vor etwa 15 Jahren mit SCUMA dabei und hat damals an der Längsdurchquerung mitgemacht!


Bericht im Anzeiger von Uster, vom 12.08.2013
 

Sonntag, 4. August 2013

Fitter Nationalfeiertag


Dieses Jahr fiel der der Nationalfeiertag auf einen Donnerstag, ideal für uns, um am Freitag einen Ferientag zu beziehen und so ein langes Wochenende zu geniessen. Wir überlegten uns zuerst, ob wir die 4 freien Tage ausnützen und wegfahren sollten, kamen dann aber zur Einsicht, dass es bei diesem herrlichen Sommerwetter daheim genauso schön sein kann.
Am 1. August waren wir bei Reto in Sargans zum Grillplausch eingeladen und Reto ist dafür bekannt, dass er jeweils sehr grosszügig Grilladen und andere Leckereien auftischt. Für uns ein guter Grund, vorher noch ein paar Kalorien abzustrampeln. So nahmen wir die 80 km von Uster nach Sargans per Rennvelo in Angriff (zurück jedoch per Bahn).
Eine sehr schöne Radtour, die mehrheitlich flach, aber dennoch kurzweilig dem Radweg Nr. 9 entlang führt. Auf recht verkehrsarmen Strassen ging es von Uster, Hinwil, Rüti, Eschenbach, Schmerikon, Uznach, Schänis (dem Linthkanal entlang), Ziegelbrücke, Weesen, Walenstadt nach Sargans.
Nur einmal auf der Höhe von Murg ermahnte uns ein Schild zum Absteigen, was ich natürlich angesichts der 25% Steigung gerne tat und mich über die Aussicht auf den türkisblauen Walensee und die imposanten Churfirsten erfreute. Speziell auf dieser Strecke sind auch die zwei beleuchteten Velotunnels, die einerseits gespenstisch wirken, aber anderseits die Fahrt sehr abwechslungsreich gestalten. Das Velonetz in der Schweiz lässt einfach keine Wünsche offen. Happy Birthday Switzerland und ein Lob auf deine Velorouten!