Nachdem Feiern und üppiges Essen in den vergangenen Wochen in meinem Leben überhandgenommen hat und ich das Lauftraining seit dem Greifenseelauf aufs Minimum reduziert hatte, machte es gar keinen Sinn mehr, an weiteren Laufveranstaltungen wettkampfmässig teilzunehmen. So musste ich nicht lange überlegen, als ich vom OK des Kyburglaufs um Mithilfe angefragt wurde. Schliesslich war ich die letzten 3 Jahre noch selber dort tätig, hatte mich jedoch Ende 2011 von diesem Amt verabschiedet.Als aktive Läuferin macht es mir Freude, auch mal für die anderen im Einsatz zu stehen. So half ich vom Morgen bis eine Viertelstunde vor dem Start bei der Startnummern-Ausgabe mit. Sozusagen mit "Vitamin B" schnappte ich mir dann doch noch kurzentschlossen die witzige Startnummer 333 und lief selber im Trainingstempo mit. Während meine Laufkollegen von Cityrunning alle in sensationellen Zeiten das Ziel erreichten und die rund 500 Treppenstufen mit Bravour meisterten, ging es mir hauptsächlich darum, etwas für die Fitness zu tun und war etwas gemütlicher unterwegs.
Ich weiss jetzt aber nicht, was anstrengender ist: Den Lauf zu organisieren oder ihn selber zu laufen. Aber eines ist klar, das neue OK machte dies einwandfrei und überall waren zufriedene und glückliche Gesichter zu sehen.