Dienstag, 25. Dezember 2012

Weihnachtsjogging um den Greifensee

Das Weihnachtsjogging um den Greifensee fand dieses Jahr bereits zum 25. Mal statt. Für alle, die im Raum Zürich regelmässig mit Joggingschuhen unterwegs sind, ist dieser vom LC Uster organisierte Anlass nicht mehr wegzudenken.
Dieses gemeinsame Training hat denn auch in meinem Leben seit etwa 5 Jahren Priorität und Markus und ich planen unsere Weihnachtseinkäufe und Familienfeiern so, dass wir mitlaufen können. In den vergangenen Jahren haben wir schon alle Wettersituationen erlebt - von Schnee, Glatteis über Regen und Nebel. Doch so herrlich sonnige 12 Grad wie dieses Jahr sind wohl eine Ausnahme. So wundert es nicht, dass wie im "Zürcher Oberländer" zu lesen ist, rund 400 Personen die 19 km ohne Zeitnahme gemütlich joggend oder mit Walkingstöcken unter die Füsse nahmen. In Maur konnten wir uns bei einer Zwischenverpflegung mit warmem Tee, Riegeln, Bananen, Zopf stärken. In Niederuster im Ziel beim Shop von Ryffel Running gab es ebenfalls nochmals warmen Tee und einen 20% Gutschein.
Da Markus bis im März hauptsächlich für das Cape Epic Bikerennen trainieren muss, begleitete er mich nur die ersten Meter mit dem Bike und unternahm danach selber eine Biketour.
Bild: aus Online Zürcher Oberländer vom 24.12.2012

Mittwoch, 12. Dezember 2012

12.12.12 - Was für ein Datum!

Für uns ist dies jedoch kein Grund zum Heiraten und wir werden wohl auch unverheiratet bleiben.

Unsere gemeinsamen Aktivitäten und demzufolge auch die Blogeinträge sind zwar etwas rarer geworden.
Wie man auf diesem Bild jedoch sehen kann, leben wir auch ohne Trauschein glücklich und zufrieden. Dieses Bild entstand vor ein paar Wochen an der Hochzeitsfeier von Doris und Peter Schwarz-Müller.

Samstag, 10. November 2012

Als Helferin am Kyburglauf

Nachdem Feiern und üppiges Essen in den vergangenen Wochen in meinem Leben überhandgenommen hat und ich das Lauftraining seit dem Greifenseelauf aufs Minimum reduziert hatte, machte es gar keinen Sinn mehr, an weiteren Laufveranstaltungen wettkampfmässig teilzunehmen. So musste ich nicht lange überlegen, als ich vom OK des Kyburglaufs um Mithilfe angefragt wurde. Schliesslich war ich die letzten 3 Jahre noch selber dort tätig, hatte mich jedoch Ende 2011 von diesem Amt verabschiedet.
Als aktive Läuferin macht es mir Freude, auch mal für die anderen im Einsatz zu stehen. So half ich vom Morgen bis eine Viertelstunde vor dem Start bei der Startnummern-Ausgabe mit.  Sozusagen mit "Vitamin B" schnappte ich mir dann doch noch kurzentschlossen die witzige Startnummer 333 und lief selber im Trainingstempo mit. Während meine Laufkollegen von Cityrunning alle in sensationellen Zeiten das Ziel erreichten und die rund 500 Treppenstufen mit Bravour meisterten, ging es mir hauptsächlich darum, etwas für die Fitness zu tun und war etwas gemütlicher unterwegs.
Ich weiss jetzt aber nicht, was anstrengender ist: Den Lauf zu organisieren oder ihn selber zu laufen. Aber eines ist klar, das neue OK machte dies einwandfrei und überall waren zufriedene und glückliche Gesichter zu sehen.
 

Sonntag, 28. Oktober 2012

Im Schneegestöber auf den Uetliberg


Die Wetterfrösche hatten ja eigentlich den Schnee angekündigt. Trotzdem trauten wir heute Morgen unseren Augen kaum, als wir auf der Terrasse eine 10 cm hohe Schneedecke erblickten. Nichtsdestotrotz montierten wir unsere Laufschuhe, fuhren mit dem Zug nach Stadelhofen und joggten mit der Laufgruppe Cityrunning vom Bürkliplatz auf den Uetliberg und wieder runter bis zur Haltestelle Triemli. Allerdings machte sich das (zu) wenige Training der vergangenen Wochen deutlich bemerkbar. Wir hatten Mühe, dem flotten Schritt der anderen Läufer mitzuhalten. Vor drei Wochen haben wir noch im Meer gebadet und in Mallorca die warme Sonne genossen. Heute trugen wir mehrere Schichten Laufklamotten, Handschuhe und Mütze. Am Schluss zeigte die Garmin-Uhr doch 15 km an und wir waren froh, dass wir dem Schneegestöber, das zum Teil quer in unsere Gesichter  wirbelte, getrotzt haben.

Samstag, 20. Oktober 2012

Stadelhofen-Nänikon

Am Samstagmorgen um 8 Uhr sind wir zusammen mit der Laufgruppe Uster von Zürich-Stadelhofen via Pfadiweg und Wehrenbachtobel nach Nänikon gejoggt. Dies recht gemütlich, da es doch 16.5 km mit 350 Höhenmetern zu bewältigen gab. Spass gemacht hat das alleweil. Der Weg durch das Tobel verlief zwar mehrheitlich im Schatten, aber über dem Greifensee schien die Sonne im strahlenden Blau, das Laub schon wunderschön herbstlich farbig, währenddessen das ganze Glattal und der See im Nebelmeer versteckt waren.

Dienstag, 16. Oktober 2012

Hallwilerseelauf oder ein etwas anderes Training

Seit dem Greifenseelauf sind sportliche Aktivitäten bei uns eher ins Hintertreffen geraten. Festen und Feiern war angesagt. Eine Woche vor unserer Geburstagsparty im Oktober, waren wir auch noch an der Hochzeitsfeier von Doris Müller und Peter in Beckenried eingeladen.
Drei Wochen mehr oder weniger frei-willige Sportpause. Da lassen die Muskeln rasch nach und das Gewicht schiesst in die Höhe! An Laufen im Wettkampf-Tempo ist gar nicht erst zu denken. Da bietet sich die Kategorie "Erlebnislauf" am Hallwilersee geradezu bestens an.
Die Halbmarathon-Distanz auf der fast gleichen Strecke startet man auf eigene Faust zwischen 9:30 und 10:15 Uhr. Wie beim Original-Hallwilerseelauf gibt es Startnummer, Chip-Zeitmessung, Verpflegungsposten und Finisher-Shirt. Nur geht es einfach ein bisschen weniger hektisch zu und her und man hat viel Zeit, um über Gott und die Welt zu reden.
In Begleitung von Manuela Imboden, die den Lauf alleine locker unter 1:30 h hätte finishen können, genoss ich den einmal etwas anderen Longjog bei bestem Laufwetter. In rund 2:15 h waren wir im Ziel und waren uns einig, dass dies genauso Spass macht, wie wettkampfmässiges Laufen. Auch am Posieren für die Fotografen haben wir sichtlich Gefallen gefunden.

Montag, 8. Oktober 2012

Geburtstagsparty in Mallorca

Was vor gut einem Jahr als reine Schnapsidee in unseren Köpfen rumgeisterte, wurde am ersten Oktober-Wochenende Realität. Wir feierten unsere 50. Geburtstage in Mallorca. In Palma sind wir in den letzten 6 Jahren jeden Herbst den Halbmarathon gelaufen und die Stadt ist uns mittlerweile richtig ans Herz gewachsen.

Ich kenne meine 3 Freundinnen seit der Schulzeit, Markus ist mit seinen 6 Kollegen seit der Lehre befreundet. In 35 Jahren und mehr haben uns diese Freunde durch Dick und Dünn im Leben begleitet, waren stets da, wenn wir sie brauchten. So etwas wollten wir mit einen Weekend auf der Balearen-Insel belohnen. Die Planung wurde uns noch einfacher gemacht, seit Monika (meine Freundin seit der 4. Klasse) im April zusammen mit Mann Klaus und Tochter Delia nach Mallorca ausgewandert ist. Es war dann bald klar, dass wir die Tage nicht nur in Palma, sondern noch eine Nacht bei ihnen auf der Finca in Petra verbringen wollten. So feierten wir nebst Geburtstag auch gleich ein Wiedersehen mit allen zusammen. Baba und Dui nutzten die Gelegenheit und reisten schon eine Woche früher an, während wir anderen nur für ein verlängertes Wochenende dazustiessen. 2 von Markus Freunden waren leider verhindert und konnten nicht mitkommen.


Feiern, rumhängen, gemütlich essen und trinken, das war eigentlich unsere Absicht.
Das geht jedoch gar nicht so einfach, wenn einen die Organisatoren der Party schon seit Schulzeit kennen. Die wissen genau: Susanne und Markus ohne Sport, das geht nicht. So haben Monika, Baba, Dui, Klaus und Delia für uns einen kleinen Fun-Megathlon mit Laufen, Velofahren, Boccia und Schwimmen ausgedacht. Im Team, immer paarweise eine von "Susanne's Gruppe" mit einer Person aus "Markus' Gruppe" musste beim "Laufen" die eine Person die andere mit verbundenen Augen durch Pinienbäume zu lotsen. Beim Velofahren musste die erste Person etwa 30 Meter leicht hangabwärts fahren, währenddessen die zweite Person wieder raufradeln musste. Ziel war es nicht, die Etappen schnell zu fahren, sondern in zwei möglichst gleichen Fahrzeiten. Beim Boccia musste die Kugel in einem gewissen Teil der Bahn landen.

Und zu guter Letzt freuten wir uns bei über 25 Grad Sonnenschein auf die letzte Disziplin, wo es im Schwimmreifen ein Wettrennen im 12-Meter-Becken zu absolvieren gab. Die witzige Art von Wettkampf machte allen Riesenspass und während die Gruppe sich schon genüsslich an der leckeren Bowle von Delia verköstigte, gab's für Markus und mich noch eine 5. Disziplin: Das Geschenk suchen! Ein herziges Glückschwein war schlussendlich im alten Ziehbrunnen versteckt. Am Abend gab's Paella, Salat und Crema Catalan und wir waren uns einig, dass dies ein unvergesslicher Tag war für alle. Am Morgen ging es im gleichen Stil weiter und wir wurden von Monika und Klaus wieder mit einem herrlichen Frühstück verwöhnt.
Beste Freunde wären ja nicht beste Freunde, wenn sie uns nicht zum Morgenjogging begleiten würden. Natürlich nicht in einem Usain-Bolt-artigen Sprint. Aber immerhin sorgte eine ca. 7 km wunderschöne Jogging-Runde dafür, dass die vielen Kalorien sich nicht an den Hüften bemerkbar machten. 
Die Finca war nachher von anderen Gästen besetzt und wir verbrachten die restlichen Tage in Palma, wo es aber genauso lustig weiterging. So durften Tapas-Essen in unserem Lieblingsrestaurant La Cueva, ein Apéro im unbeschreiblichen Lokal Abaco genauso wenig fehlen, wie eine Fahrt mit dem Mietvelo zum Ballermann. Selbst für einen Sprung ins warme saubere Meer reichte die Zeit.
Wer Lust hatte, ging noch die Kathedrale anschauen. Wir Frauen liessen uns eine kleine Shopping-Tour trotz Touristenstrom in Palma nicht entgehen. Die Männer landeten schon bald wieder beim Biertrinken.

 


Sonntag, 23. September 2012

Greifenseelauf und Iron-Bike

Das war er nun also: Mein erster Lauf als 50-jährige! Und zum ersten Mal startete ich den Greifenseelauf in der Kategorie W50. Ob dies vielleicht der Grund war oder das kühle Regenwetter, dass ich meine persönliche Greifenseelauf-Bestzeit gelaufen bin?

60. Egli Susanne - 1962                 1:56:17 h.

An einer grossen Fan-Gemeinschaft in meinem Heimrennen kann es nicht liegen. Bei diesem garstigen Wetter wäre ich auch nicht zuschauen gegangen. Mitlaufen war da schon angenehmer.
Ein grosses Dankeschön hier meinen treuen Fans: Meine Mutter, die mich im Zieleinlauf anfeuerte und vorallem Claudia Meier, die an der Riedikerstrasse bisher keine meiner 10 Greifenseelauf-Teilnahmen verpasste!
Bei km 18 sah ich einen Mann am Boden liegen, es kümmerten sich bereits viele Leute um ihn und wenig später fuhr auch schon die Ambulanz heran. In der Zeitung steht, dass ein 45-jähriger Mann zusammengebrochen und nachher im Spital verstorben sei. Dies ist natürlich tragisch und sehr traurig für die Angehörigen und auch für die Veranstalter. Rekordzeiten werden plötzlich zur Nebensache.
Andernseits sterben weit mehr Personen bei Verkehrsunfällen oder an Krebs. Und wieviele von den über 10'000 am Greifenseelauf-Startenden sich gesunder fühlen oder durch Sport länger leben, wird leider in der Presse nicht erwähnt.
 Markus hat auf eine Laufteilnahme verzichtet, da er am Sonntag, 23. September zusammen mit Reto Denzler am Iron-Bike-Rennen in Einsiedeln startet. 77 km und das ist für die beiden nur ein Trainingsrennen! Im März starten sie gemeinsam im Team am Cape Epic in Südafrika, wo es während 8 Tagen insgesamt 700 km / 15000 Höhenmeter zu bewältigen gibt. Resultate der beiden vom heutigen Rennen folgen! Eines ist sicher, es wird nach den gestrigen starken Regenfällen eine ziemlich "dreckige Angelegenheit".
389. Denzler Reto - 1963                          5:29.18,9   

390. Sterf Markus - 1962                          5:29.19,0

Freitag, 21. September 2012

50 plus 50

Das Ziel ist erreicht und nun haben wir genug geschrieben zum Thema Jungfrau-Marathon und deren Vorbereitung. Es gibt ja schliesslich auch ein Leben nach dem Sport. Dass wir auch feiern können, wird hier in ein paar Wochen zu lesen sein. Übers erste Wochenende im Oktober fliegen wir nämlich mit unseren langjährigen Schulfreundinnen und -freunden nach Palma de Mallorca, um unsere Geburtstage zu feiern. Da freuen wir uns drauf, wie kleine Kinder.

Aber ob wir wohl mit diesen fast 50-jährigen Passbildern am Zoll durchkommen?

Dienstag, 11. September 2012

8. September 2012, Jungfrau-Marathon



Doris Müller
Im Ziel


 
 
Markus, Susanne und Markus Trütsch
Endlich war der Tag X gekommen. Wir haben tatsächlich am Jungfrau-Marathon teilgenommen und mehr oder weniger erfolgreich beendet. (Markus 5:46:44 h Susanne 6:13:50 h).

Im Internet kursieren nun zahlreiche Blogs und Laufberichte, so dass wir hier nicht auch noch jeden Kilometer beschreiben wollen. Grandiose Stimmung, tolles Laufwetter, traumhafte Berner Oberländer Bergwelt. Ein Laufereignis der Superlative und wahrscheinlich würde unser Bericht ähnlich ausfallen, wie jeder andere.
Zur 20. Jubiläumsausgabe fand jeweils am Samstag und Sonntag je ein Marathon mit insgesamt 8000 Teilnehmern statt.
Für mich war es sehr streng, es bräuchte wohl doch noch ein bisschen mehr Training, um diesen Lauf erfolgreich und mit Genuss finishen zu können.
Hier darum einfach ein paar Bilder von Laufkolleginnen und -kollegen, die mit mir mitgefühlt haben und ebenfalls erfolgreich und überglücklich ins Ziel gekommen sind. Wer nach 42.195 km und rund 1800 Höhenmetern verletzungs- und beschwerdenfrei ins Ziel laufen und dabei noch lachen kann, ist doch so oder so ein kleiner Held!


Rosie Deck bis km 20 nur
knapp vor mir. Im Ziel dann
aber eine halbe Stunde schneller,
als ich. Bravo Rosie!
Elisabeth Steiner




 

Manuela Imboden lief den Marathon gleich 2 x,
 am Samstag alleine, am Sonntag mit Mann Urs
 
 
Immer strahlend lief Christian Schmid den Marathon 2 x.
Dies erst noch mit der Präzision einer Atomuhr in sensationellen Zeiten:
Samstag in 4:22:09 h und am Sonntag in 4:20:29 h.

Montag, 27. August 2012

Erlebnislauf mit den Alpinrunner

Schon öfters haben uns Laufkollegen vom Erlebnislauf der Alpinrunner vorgeschwärmt. Diesen Frühling war es bereits der 8. Event dieser Art, den die Churer auf ihrer Web-Seite ausgeschrieben hatten. Ein Lauf unter Gleichgesinnten ohne jegliche Zeitmessung.
Als wir auf der Teilnehmerliste unsere Freunde vom SSC Langnau erblickten, meldeten wir uns ebenfalls an.
 
Aber ob wir "Unterländer" da wohl mithalten können?
 
1. Etappe Elm-Panixerpass-Brigels 29 km mit +2000 / -1900 Hm
2. Etappe Sumvitg-Schlanseralp-Brigels 24 km mit +2000 / -1700 Hm
3. Etappe Brigels-Obersaxen-Piz Mundaun-Ilanz 31 km mit +1700 / -2300 Hm

Treffpunkt für diese 3-tägige Veranstaltung war Ziegelbrücke. Dort wurden wir von den Alpinrunner-Guides Marco, Petra, Thomas, Maria, Robert und Werner sehr herzlich begrüsst und aufgenommen, als hätten wir schon immer dazu gehört.
 
Von Ziegelbrücke aus wurde unser Gepäck direkt durch Helfer der Alpinrunner nach Brigels transportiert. Wir  selber wurden mit einem Extra-Postauto nach Elm chauffiert, bzw. die langsameren Gruppen in den etwa 5 km weiter gelegenen Ort Wichlen. Vor dem Start konnten wir uns noch einmal am Verpflegungsposten der Alpinrunner volltanken, mit allem was das Läuferherz begehrt. Der humorvolle Guide Werni versprach uns, dass uns auf dem Panixerpass Sonnenschein erwarten würde, sobald wir die Bündner Kantonsgrenze erreichten. Das Wetter zeigte sich zwar nicht gerade von der besten Seite. Zwischendurch wurden wir leicht verregnet und mussten Jacken anziehen, aber immerhin mussten wir nicht frieren, und es gab keine Gewitter. Das war jedoch das einzige Versprechen, dass die Bündner nicht ganz erfüllen konnten. Ansonsten durften wir drei wunderbare und perfekt organisierte Tage in den Bergen geniessen. Die Strecken wurden von den Organisatoren im Voraus bestens rekognosziert. Der Lauf über den Panixerpass führte durch eine fantastische Gegend, die teilweise einer Mondlandschaft gleicht (oder so stellt man sich zumindest eine Mondlandschaft vor). 
 
Auf Wikipedia ist zu lesen, dass im Jahre 1799 der russische General Suworow mit seiner Armee diesen Pass überqueren wollte und dabei über 2000 Soldaten und ebenso viele Lasttiere infolge Kälte und Schnee ums Leben gekommen sind. Eine Gedenktafel auf der Passhöhe erinnert noch heute an dieses Ereignis. Konditionell waren wir Unterländer ebenfalls stark gefordert und liefen in der schwächsten Gruppe mit. Unsere Leiterin Petra schaffte es jedoch immer wieder, uns zu motivieren. Blaue Pfeile, welche die vorauslaufenden, schnelleren Alpinrunner auf den Boden gesprayt hatten, halfen uns zusätzlich, und wir wussten stets, wo es lang ging. Der Weg war zwar teilweise anspruchs-voll, jedoch zu keiner Zeit gefährlich.
Mit müden Beinen, aber überglücklich erreichten wir schliesslich nach fast 7 Stunden (gemäss meiner Garmin-Uhr 26 km) unseren Etappenort Brigels. Zur Belohnung verwöhnte uns Alpinrunner-Betreuerin Thea mit einem leckeren Zvieri. Bei Brötli, Kuchen, Wasser, Cola, alkoholfreiem Erdinger Bier waren die ersten Strapazen schnell vergessen.
Beim späteren Nachtessen in familiärer Atmosphäre im Hotel Cresta überwog dann definitiv das Glücksgefühl.

Am zweiten Tag musste die Route infolge dichten Nebels gekürzt werden. Mir war das recht, die erste Etappe hatte mich doch ziemlich geschafft, so dass ich den Tag zusammen mit ein paar anderen Läufern zur Regenerierung nutzte. Markus folgte der Gruppe und lief mit, ganz getreu nach Petra's Motto: Das ist ein Erlebnislauf, kein Erholungslauf!
Am Abend sass die fast 50-köpfige Laufgesellschaft wieder vereint zusammen und genoss das Nachtessen im 4-Sterne-Hotel La Val. Mehrheitlich stammten die Teilnehmer aus dem Bündnerland, aber auch Gäste aus Holland und Deutschland liessen sich das faszinierende Lauferlebnis nicht entgehen.
Am Sonntag war ich dann auch wieder für Grosstaten bereit. Nach dem Frühstück ging's bei mehr oder weniger durchzogenem und etwas kühlerem Wetter zuerst runter nach Waltensburg, bevor es danach via Obersaxen zum Piz Mundaun hoch ging. Unterwegs konnten wir uns wiederum am Alpinrunner-Streckenposten verpflegen.
 
Später auf der Restaurant-Terrasse auf dem Berg konnten wir sogar noch ein paar Sonnenstrahlen geniessen. Die Sonne begleitete uns schliesslich auf dem ganzen Weg runter bis nach Ilanz. Das Ziel war beim Schwimmbad, wo es zum Abschluss der gelungenen Lauftage feine, selbstgemachte Teigwaren aus dem Hause Jäger gab.
Unsere Gruppe erreichte als letzte das Ziel (27 km auf meiner Garmin-Uhr). Die Schnelleren standen bereits mit dem Erdinger-Bier in der Hand Spalier und empfingen uns mit grossem Applaus, so dass wir endgültig das Gefühl hatten, zu den Grossen der Alpinrunner-Familie zu gehören.
Ein ganz grosses Dankeschön hier allen Organisatoren, Helfern, Betreuern und Guides, die diesen unvergesslichen Erlebnislauf möglich gemacht haben.

www.alpinrunner.ch

Samstag, 18. August 2012

Lützelauschwimmen in Rapperswil

Nachdem das Limmatschwimmen in Zürich schon im Vorfeld ausverkauft war, freute man sich am 42. Lützelauschwimmen in Rapperswil ebenfalls auf einen Teilnehmerrekord von 600 Teilnehmern. Gross und Klein, in allen Altersklassen nahmen die einmalige Schwimmstrecke mit Blick auf Schloss, Altstadt und Hafen in Angriff. Die optimalen Wetterbedingungen und Wassertemperaturen lockten auch Eva und mich zum 1.5 km langen Volksschwimmen an - eine vom Seerettungsdienst perfekt organisierte Veranstaltung.
Nachdem wir den Eintritt von 15.- CHF bezahlt, unsere rot-weissen Stoff-Bademützen gefasst und uns an der Kasse beim SRLG registriert hatten, brachte uns das Schiff des Schifffahrtsbetriebes Rapperswil zur Lützelau. Von dort aus starteten wir in 50er-Blöcken. Ohne jeglichen Druck und ohne Zeitmessung schwammen wir genussvoll zurück nach Rapperswil. Dies im herrlich sauberen, 24 Grad warmen Zürichsee, wo man zeitweise bis auf den Grund sehen konnte. Die Strecke war gut ausgeschildert durch Bojen und gesichert durch unzählige Rettungsboote. Im Ziel bei der Badi Rapperwil wurde auch die Ankunft wieder registriert und die Mütze eingezogen (und hoffentlich nächstes Jahr bei ebenso tollen Bedingungen wieder verwendet).
Zur Stärkung gab's eine warme Bouillon und zur Erinnerung ein kleines persönliches (mit dem eigenen Namen versehenes) Diplom und eine Einkaufstasche.

Freitag, 17. August 2012

Berglauf-Cup im Zürcher Oberland

Vom 13. bis 18. August fand im Züri Oberland bereits zum 28. Mal der Berglauf-Cup statt. Für mich war es das zweite Mal, dass ich teilnahm. Würden die Hintersten prämiert, hätten wir wohl einen Riesen-Pokal gewonnen.

Pokal von Real Madrid zum Meistertitel
Tatsächlich starteten auch dieses Jahr mehrheitlich starke Bergläufer/innen.
Doch weil die Laufveranstaltung in familiärer Atmosphäre Spass macht und zudem perfekt organisiert ist, liessen wir es uns nicht entgehen, ebenfalls mitzulaufen.
Ich lief ausser der 3. Etappe alle, Markus begleitete mich teilweise auf dem Mountain-Bike und nahm zudem auch an der Schluss-Etappe teil.

1. Etappe Wald - Farneralp 5.4 km, HD 535 m
2. Etappe Bauma - Sonnenhof 4.3 km, HD 310 m
3. Etappe Steg - Hörnli 5.1 km, HD 430 m
4. Etappe Wernetshausen - Bachtel 3.6 km, HD 375 m
5. Etappe Kempten - Türli (Adetswil) 4.6 km, HD 285 m

Sonntag, 12. August 2012

Heinz mit SuMa im Training für den JuMa

Vor ein paar Wochen haben wir das Blog-Schreiben für uns entdeckt und wollten abwechslungsreich über unsere Aktivitäten berichten. Wer unsere Blogs jedoch genauer verfolgt, bemerkt wohl, dass uns in jedem Beitrag das gleiche Thema beschäftigt:
Der Jungfrau-Marathon!
Tatsächlich! Der Count-Down läuft, es sind noch 27 Tage bis zum Lauf und wir hatten bis jetzt sehr wenig Bergtraining gemacht, resp. Markus hat generell nur sehr wenig Lauftraining absolviert. Mountainbiken macht ihm mehr Spass. Dem wollten wir am Wochenende nun abhelfen und in den Bergen auf der Originalstrecke des Jungfrau-Marathons trainieren.
Da Heinz (Susanne's Bruder aus Hong Kong) in der Schweiz Urlaub macht, bot sich die Gelegenheit gleich doppelt an, in die Jungfrau-Region zu fahren.
Am Samstag liefen wir gemütlich (ca. 12 km) von Wengen zur kleinen Scheidegg mit vielen Fotohalts dazwischen. Wir hatten wahrscheinlich das sonnigste Weekend in diesem Sommer erwischt und waren ganz begeistert von dem wundervollen Bergpanorama. Aber nicht nur der schöne Ausblick zwang uns zu kleineren Pausen, auch der steile Aufstieg auf der Moräne kostete Susanne viel Kraft, während Markus und Heinz relativ locker davon ziehen konnten. Auch viele andere Läufer/innen nützen das herrliche Bergwetter, um sich für den JuMa den letzten Schliff zu holen.


Am Sonntagmorgen nach dem Frühstück nahmen wir den Abschnitt von Zweilütschinen bis Wengen unter die Füsse (ca. 16 km). Auch da marschierten die beiden Männer mit kräftigen Schritten locker voraus.

Immerhin erreichte Susanne das Hotel in Wengen doch auch noch rechtzeitig, um am Fernsehen den Marathon zu verfolgen und mit Viktor Röthlin mitzufiebern. 11. Rang an den olympischen Spielen, das ist ein Glanzresultat. Herzlichen Glückwunsch!

Ob wir am 8. September auch in Top-Form laufen werden, ist noch fraglich. Aber wir bleiben dran! In den nächsten Tagen wird Susanne am Berglauf-Cup mitlaufen, um noch auf ein paar Bergtrainings zu kommen. Und weil Markus dabei Susanne auf dem Mountain Bike begleitet, kommt der nächste SuMa-Blog bestimmt.



Sonntag, 5. August 2012

Zürich Total mit Cityrunning

Als uns Robert Peterhans von der Laufgruppe Cityrunning die Ausschreibung für den 21 km langen Trainingslauf "Zürich total durch 12 Stadtkreise" mailte, war uns klar, dass wir da teilnehmen werden.
Gründe dafür gab's genug. Erstens mal, da uns für den Jungfrau-Marathon immer noch ein paar längere Trainingseinheiten fehlen. Zweitens aber auch, da wir Ustermer Landeier die Stadt Zürich eigentlich überhaupt nicht im Detail kennen. Hauptsächlich liefen wir jedoch mit, weil Trainieren am Sonntagmorgen in der Gruppe einfach Spass macht.
So war dies dann für uns und fast 50 lauffreudige Teilnehmer/innen ein sehr kurzweiliges Training, welches durch folgende Stadtkreise führte:

Bürkliplatz (Stadtkreis 1); Hürlimann Areal (2); Idaplatz (3); Schneeglöggliweg (9); Hardau (4); Viaduktbögen (5); Nordbrücke (10); GZ Bucheggplatz (6); Frohburgstr./Murwiesenstr. (11); Schwammendingerwald (12); Zürcher Zoo (7); Wildbachstrasse (8).

Samstag, 4. August 2012

1. August auf Mallorca

Das Leben auf der Finca macht glücklich. Da strahlt selbst Schäferhund Jala mit den beiden Ladies um die Wette.



Freitag, 3. August 2012

"Schon wieder Mallorca...

...da seid ihr doch erst im Mai gewesen?"

Wir sagen nur: "Warum denn in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nah liegt!"
Und da wir in Petra (Mallorca) jederzeit Monika und Klaus besuchen können, hatten wir doppelten Grund, nochmals dorthin zu fliegen.

Der 180-fränkige Flug hatte sich allemal gelohnt. Wir durften sechs wundervolle Tage auf der Finca Son Canals verbringen und wurden von unseren Freunden von morgens bis abends herzlich verwöhnt. Einfach mal so richtig die Seelen baumeln lassen und das süsse Nichtstun geniessen. Am Abend wurden wir lecker bekocht. Klaus' Paella ist einfach SPITZE!

Für sportliche Aktivitäten war's viel zu heiss oder wir einfach zu faul. Da es rund um Petra jedoch die schönsten Jogging-Strecken gibt, konnten wir es nicht lassen, ab und zu vor dem Frühstück eine Runde laufen zu gehen.

Im Oktober werden wir nochmals ein verlängertes Wochenende hier verbringen. Richtig! Da waren wir doch im Mai und im August schon...



Markus und Susanne beim Morgenjogging mit Monika und Delia

Sonntag, 22. Juli 2012

Stockhorn-Halbmarathon am 21. Juli 2012

In rund 8 Wochen wollen Markus und ich am Jungfrau-Marathon starten. Da wir bisher noch kein Bergtraining absolviert hatten, nahmen wir uns vor, den Stockhorn-Halbmarathon als Training zu laufen. 

Stockhorn und Simmental - eine Region, die wir nur aus Werbeprospekten kannten. Wäre doch schön, mal eine neue Gegend der Schweiz zu erkunden. Schon am Start morgens um 10 Uhr in Oberwil regnete es in Strömen. Doch was wir auf den 21.1 km erlebten, war leider eine Sicht wie jene auf diesem Bild. Schade, ein toll organisierter Lauf, der jedoch ganz schön kräfteraubend war. Im Ziel bei der Bergstation auf 2190 Meter ü. M.  gab es ein schönes, funktionelles Finisher-Shirt, Wasser, Cola, warmen Tee und Bouillon. Die Retourfahrt mit der Luftseilbahn hinunter nach Erlenbach war ebenfalls im Startgeld inbegriffen. Erst dann wurde uns bewusst, dass wir +1724 Höhenmeter bewältigt hatten.
Aber noch viel mehr wurde uns klar, dass wir für den Jungfrau-Marathon noch einige Berglauf-Trainings machen müssen.

Samstag, 7. Juli 2012

X-Terra Triathlon in Xonrupt-Longemer (Frankreich)

Am Ende bleibt nur viel Dreck am Velo und im Gesicht. Aber Spass gemacht hat es trotzdem!

Freitag, 6. Juli 2012

Tour de France in Gerardmer (Vogesen)

Eine Stunde mussten wir warten. Dann flitzte Fabian Cancellara unverkennbar im Maillot Jaune an uns vorbei.

Samstag, 26. Mai 2012

Laufwoche Sardinien 19. bis 26. Mai 2012

Während Markus sich in Cala Liberotto (Sardinien) hauptsächlich mit dem Bike auf seinen ersten X-Terra-Triathlon vorbereitete, nahm Susanne in der Laufwoche mit Viktor Röthlin teil.

Sonntag, 6. Mai 2012

Halbmarathon in Manacor


Als Markus und ich das verlängerte Mai-Weekend zu unseren Schweizer Freunden auf der Finca Son Canals, in Petra (Mallorca) planten, schauten wir natürlich zuerst ob in der Gegend noch eine Laufveranstaltung stattfinden würde. Wir wurden fündig und der Zufall wollte es, dass in der nur 5 km entfern­ten Stadt Manacor genau an diesem Wochenende ein Halbmarathon ausgeschrie­ben war.
 
Manacor – die Heimatstadt von Rafael Nadal!

Auch wenn dieser wohl kaum anzutreffen ist, hatten wir uns vor einem Monat gleich online angemeldet. Auf der Startliste waren etwa 180 Männer und 8 Frauen registriert. Nachmelden konnte man auch noch vor Ort. Parallel zum Halbmarathon wird die Caminada Popular veranstaltet, bei der neben dem sport­lichen Aspekt Gesichtspunkte wie Solidarität und Geselligkeit im Vordergrund stehen. Die 3,8 km lange Strecke des Volkslaufs kann sowohl lau­fend, als auch im Gehen absolviert werden, für die Teilnahme besteht keine Altersbe­schränkung. Die Teilnahmegebühr für beide Veranstaltungen (18 Euro) kommt der Spanischen Krebshilfe zugute. Im Startgeld inbegriffen ist ein Finisher-Sack mit 2 Flaschen Wein und einem Baumwoll-Shirt. Diesen kann man zusammen mit der Start­nummer und Chip entweder am Vortag oder am Lauftag selber abholen.
Der Halbmarathon beginnt mitten im Zentrum bei der Plaza Ebenista. Nach 2 km kehrt man nochmals zum Start zurück, bevor der Lauf dann auf gut asphaltierten Wegen und Stras­sen zuerst durch die Stadt und anschliessend übers Land ausserhalb Manacor führt.
Jeder km ist mit Kilometertafeln markiert. An fünf Punkten sowie bei Start und Ziel erwarten die Sportler Stärkungen (Wasser und isotonisches Getränk in Pet-Flaschen) und an weiteren drei Stellen werden Schwämme gereicht. Die Zeitmessung erfolgt mittels ChampionChip durch die Zeitmessfirma Elitechip, welche den gleichen Chip benützt wie z.B. Mikatiming.

Wir holten unsere Startunterlagen am Vortag ab und begaben uns – wie von Schweizer Laufver­anstaltungen gewohnt – eine Stunde vor Start zum Startgelände. Beides wäre nicht nötig ge­wesen und wir hätten es wie die Einheimischen, ein paar Minuten vor dem Start erledigen können.
Als ob wir nicht schon genug Regen und Gegenwind gehabt hätten am Zürich-Marathon. Auch im sonnenverwöhnten Mallorca verfolgte uns das Wetterpech. Genau mit dem Start­schuss, welcher übrigens Punkt 10 Uhr morgens abging, setzte auch der Regen ein.
Ich will hier nun auch gar nicht erst jeden km beschreiben. Nach einer eher mittelmässigen Zeit von 1:59:26 lief ich pudelnass ins Ziel und wollte nur noch eines: zurück in die Finca unter die warme Dusche. Was ich leider erst daheim merkte, von den 10 gestarteten Frauen wurde ich 3. in meiner Kate­gorie!
So habe ich leider nicht nur die Siegerehrung mit Pokal verpasst, sondern auch die spektaku­läre Dusche im extra mitten auf der Strasse be­reitgestellten Duschzelt.
Dieses Zelt mit zwei montierten Wasser­schläuchen diente gleichzeitig als Garderobe für Männlein und Weiblein.


Ausser den verschiedenen Preisen und Trophäen für die einzelnen Kategorien hätte auch eine Tombola stattgefun­den, bei der unter allen Teilnehmern eine Mittelmeer-Kreuzfahrt verlost wurde!
Trotz Regen und verpasstem Pokal hat unser Laufweekend riesig Spass gemacht. Der Lauf ist bestens organisiert und auch das Wertsachen­depot hat prima geklappt. Die Organisatoren und das spanische Laufvolk sind sehr freundlich und immer zu einem Schwatz aufgelegt.
Top-Klassierungen sind (vor allem für Frauen) garantiert.

Siehe Rangliste
Wenn es uns gesundheitlich und zeitlich möglich ist und sofern es diesen Lauf nächstes Jahr wieder gibt, wollen wir im 2013 auch wieder dort hin!