Im Jahr 1995 hat Markus den Trans Swiss Triathlon noch im Alleingang gemeistert. Von Tenero ging es dazumal 3.5 km schwimmend von Locarno nach Tenero, von Tenero mit dem Rennrad 225 km bis nach Greifensee und zum Schluss noch 46 km rennend von Greifensee zum Rheinfall. Dies alles in einem Tag. Im 1999 fand der Wettkampf dann zum letzten Mal in dieser Form statt und ein paar Jahre später wurde vom gleichen Veranstalter der Gigathlon ins Leben gerufen.
Somit kann man schon sagen, dass Markus als Gigathlon-tauglich gilt. Als er vor einer Woche von den "Freizeitsportler.ch" angefragt wurde, ob er im " Team of Five" für den verletzten Biker Roland einspringen würde, sagte er sofort zu. Ein solches Team besteht aus 5 Personen, die pro Tag je eine Disziplin absolvieren, davon müssen mindestens 2 Frauen dabei sein.
Markus musste am Samstagmorgen in Aarau um 8 Uhr morgens gleich als Erster los. Stand ihm das Glück im Februar am Cape Epic noch voll zur Seite, musste er sich im "Rüebliland" auf der 39 km langen Bikestrecke mit einem Kettenbruch herumschlagen. Diese musste er unterwegs eigenhändig reparieren und kam schliesslich mit mehr als einer Viertelstunde Zeitverlust ins Ziel. Loris musste danach 9 km in der Aare flussabwärts schwimmen (dies entspricht etwa 3 km im stehenden Gewässer). Inlinerin Karin übernahm die Strecke ab Wildegg bis Windisch, wo Dani einen beherzten 18-km-Lauf mit 670 Höhenmetern unter die Füsse nahm. Als Letzte strampelte dann Claudia bei brütender Hitze noch 96 km mit 1950 Höhenmetern auf dem Rennrad ab.
Der zweite Tag verlief dann in ähnlichen Distanzen ohne Probleme und Defekte. Nach 22:20 Stunden liefen die 5 Helden glücklich ins Ziel. Hut ab, was die Freizeitsportler geleistet haben.
