Montag, 13. Juli 2015

Markus schnuppert Gigathlon-Luft

Im Jahr 1995 hat Markus den Trans Swiss Triathlon noch im Alleingang gemeistert. Von Tenero ging es dazumal 3.5 km schwimmend von Locarno nach Tenero, von Tenero mit dem Rennrad 225 km bis nach Greifensee und zum Schluss noch 46 km rennend von Greifensee zum Rheinfall. Dies alles in einem Tag. Im 1999 fand der Wettkampf dann zum letzten Mal in dieser Form statt und ein paar Jahre später wurde vom gleichen Veranstalter der Gigathlon ins Leben gerufen.
Somit kann man schon sagen, dass Markus als Gigathlon-tauglich gilt. Als er vor einer Woche von den "Freizeitsportler.ch" angefragt wurde, ob er im " Team of Five" für den verletzten Biker Roland einspringen würde, sagte er sofort zu. Ein solches Team besteht aus 5 Personen, die pro Tag je eine Disziplin absolvieren, davon müssen mindestens 2 Frauen dabei sein.
Markus musste am Samstagmorgen in Aarau um 8 Uhr morgens gleich als Erster los. Stand ihm das Glück im Februar am Cape Epic noch voll zur Seite, musste er sich im "Rüebliland" auf der 39 km langen Bikestrecke mit einem Kettenbruch herumschlagen. Diese musste er unterwegs eigenhändig reparieren und kam schliesslich mit mehr als einer Viertelstunde Zeitverlust ins Ziel. Loris musste danach 9 km in der Aare flussabwärts schwimmen (dies entspricht etwa 3 km im stehenden Gewässer). Inlinerin Karin übernahm die Strecke ab Wildegg bis Windisch, wo Dani einen beherzten 18-km-Lauf mit 670 Höhenmetern unter die Füsse nahm. Als Letzte strampelte dann Claudia bei brütender Hitze noch 96 km mit 1950 Höhenmetern auf dem Rennrad ab.
Der zweite Tag verlief dann in ähnlichen Distanzen ohne Probleme und Defekte. Nach 22:20 Stunden liefen die 5 Helden glücklich ins Ziel. Hut ab, was die Freizeitsportler geleistet haben.

Freitag, 12. Juni 2015

Mit "Rad & Finca" auf Mallorca

Im Winter erzählte mir meine Freundin Monika, dass man über www.radunfinca-mallorca.com gemütliche Radtouren mit Uebernachtung bei ihnen auf der Finca Son Canals buchen kann.

Die Touren sind leicht und auch für nicht so geübte Radler zu bewältigen…

…ist auf der Homepage von www.radunfinca-mallorca.com zu lesen. Das wäre doch genau das Richtige für mich, bin ich doch momentan nicht so fit im Laufsport und auch schon mehrere Jahre nicht mehr mit dem Rennrad gefahren. Die 6 Etappen von 12 bis 70 km sollte ich schaffen und sonst könnte ich auch mal eine auslassen, da man auf der sogenannten Sternfahrt immer am gleichen Ort übernachtet. So hätte ich zwei Fliegen auf einen Streich. Könnte mich einerseits etwas sportlich betätigen und gleichzeitig unsere Freunde in Mallorca besuchen.
Unmittelbar nach der Buchung wurden mir detaillierte Routenpläne mit Kilometer-Angaben per Post zugestellt. Da kamen jedoch schon mal die ersten Zweifel auf: “Muss ich denn da alleine Rad fahren und die Strecke jeweils suchen?” Radferien kenne ich sonst nur mit einem Guide, der vorausfährt und man einfach in die Pedalen tritt und diesem folgt.
 
„Du bestimmst dein Tempo, deine Pausen, da all unsere Touren individuell und nicht geführt sind. Es besteht kein Gruppenzwang! Erfahrungsgemäss ist es aber so, dass sich eine Gruppe bildet und alle gemeinsam fahren. In der Woche sind noch weitere 5 Personen auf Son Canals. Alle fahren die gleichen Touren. Die Streckenbeschreibung ist eine  Orientierungshilfe, zusätzlich sind unsere Strecken auch mit eigenen Pfeilen an Strassenschildern ausgeklebt.“ wurde ich von Rad & Finca aufgeklärt.

Da war ich ja mal gespannt, ob ich Anschluss zu einer Gruppe finden würde, zumal ich auch erst einen Tag später anreiste. Kurz nach Ankunft auf der Finca, stellte mich Monika gleich den anderen Teilnehmern vor. Claudine und Thomas aus der Schweiz, Claus-Peter und Uschi mit ihrem 34-jährigen „Kind“ Steffi aus dem deutschen Erfurt. Sie alle sind am Tag bereits die 1. Etappe gefahren und tatsächlich machten wir gleich ab, dass ich ab morgen gemeinsam mit den drei Deutschen fahren würde. Nach dem Nachtessen wurde ich von Uli und Stefan, den Machern von „Rad & Finca“, herzlich begrüsst und die Etappen wurden nochmals besprochen. Das auf meine Grösse vorbestellte 21-Gang-Trekkingrad passte bestens. Zur Ausrüstung gehörten ein Nummernschloss, eine praktische Seitentasche und eine Lenkradtasche, in welcher man das Kartenmaterial gut sichtbar verstauen kann.

Am 1. Tag brauchte ich allerdings noch keine Streckenkarte. Nach dem reichhaltigen Frühstück ging es vorerst nur zum Bahnhof von Petra, wo wir unsere Räder hinstellten und mit dem Zug nach Palma fuhren. Dort erwartete uns ein geführter Stadtrundgang. Obwohl ich Palma schon so oft besucht hatte, erfuhr ich von dem Reiseleiter viele interessante Neuigkeiten über die Stadt Palma und Mallorca. Natürlich blieb auch genügend Zeit, um durch die vielen Gassen zu flanieren, sich beim Shopping zu verweilen oder um sich in einem der hübschen Strassencafés zu vergnügen.
Ab Dienstag waren die Etappen dann schon etwas länger. Rundfahrten zwischen 36 und 70 km waren auf dem Programm, aber immer mit abwechslungsreichen Zwischenstopps, die sich die Rad-und-Finca-Organisatoren mit viel Fingerspitzengefühl ausgesucht hatten. Alles war perfekt organisiert und im Pauschalpreis inbegriffen.

Am 2. Tag fuhren wir zuerst auf verkehrsarmen Nebenstrassen zu einem Restaurant mit typisch mallorquinischem „Pa amb Oli“ (Brot und Olivenöl), bevor es dann vorbei an Mandel- und Olivenbäumen nach Santa Maria del Camí weiterging. Dort war für uns am späteren Nachmittag eine Besichtigung mit Degustation auf dem Weingut Macia Batle reserviert. Damit wir den Wein auch geniessen konnten, wurden wir von „Rad& Finca“ samt Räder abgeholt und mit dem Transporter zurück zur Finca gebracht. Obwohl es den edlen Rebensaft aus Binissalem nicht literweise gab, lockerte es schon ein bisschen unsere Stimmung. Am Abend beim gemeinsamen Nachtessen wurde viel gelacht und bei einem Art „heiteren Berufsraten“ lernten wir uns auch schon besser kennen.

Ein weiteres Highlight erfolgte am 3. Tag. Nach einem Besuch auf dem Markt in Sineu landeten wir zum Mittagessen im Dörfchen Maria de la Salut in einer landesüblichen Metzgerei. Mit viel Herzlichkeit wurde von dem familiären Betrieb grosszügig alles aufgetischt, was die mallorquinische Küche zu bieten hat. Gestärkt mit Sobrasada, Käse, Tomaten, Oliven, Brot und Ensaimada bis hin zum Kräuterschnaps radelten wir die letzten 10 Kilometer zur Finca zurück.
Die Königsetappe von 70 km am folgenden Tag liess ich aus. Gut erholt nahm ich dann am 5. Tag die Etappe zusammen mit den drei Deutschen in Angriff. Wir vier verstanden uns unterdessen grossartig und ergänzten uns prima. Wurde ich doch stets bergauf von der leichtgewichtigen Buchhalterin Uschi überholt, als wäre sie mit einem E-Bike unterwegs. Bergab konnte ich dann trumpfen und sie alle wieder einholen. Dass Monika uns heute begleitete, war natürlich noch das Tüpfelchen auf dem i. Bei einem ersten Halt auf der Aloe-Vera-Farm durften wir uns mit einem Aloe-Vera-Drink stärken und lernten dabei einige interessante Fakts zu dieser Pflanze. A
uf wunderschönen Landstrassen fuhren wir danach ins hotelfreie Küstendorf Son Serra de Marina zur „El Sol Sunshine Bar“. Nach dem leckeren Mittagessen direkt am Strand, kam uns der 15 km lange Heimweg endlos vor. Dies lag wohl auch daran, dass wir durch den schattigen Pinienwald allerlei Tieren begegneten. Die jungen schwarzen Schweinchen mussten natürlich bildlich festgehalten werden. Zudem wollten wir noch ein ausgebüxtes Geisslein zurück zur Herde treiben. Das komplett verängstigte Jungtier wollte sich aber leider nicht helfen lassen.

 
Eine abwechslungsreiche Fahrt zum Dörfchen Sant Llorenç des Cardassar rundete schliesslich eine unvergessliche Radwoche ab. Ich weiss nicht, an wievielen Pflanzen- und Tierarten wir auf der 6. Etappe vorbeikamen. Von Artischockenfeldern bis zu Zitronenbäumen haben wir alles gesehen. Auf dem Rückweg fuhren wir über den neu erstellten Via Verde. Ein 28 km langer Rad- und Wanderweg, der eigentlich als Trasse für die Eisenbahn vorgesehen war.

Nach 6 Etappen mit knapp 200 km in den Pedalen (ich weiss, andere schaffen dies in einem Tag) und vielen lustigen Stunden auf dem Rad, war diese Woche genau das Richtige für mich. 

 

Mittwoch, 1. April 2015

Sie haben es wieder getan!

Markus und Reto haben dieses Jahr wiederum am Cape Epic Bikerennen teilgenommen. Während 8 Tagen haben sie gemeinsam 739 km und 16'000 Höhenmeter bewältigt. Dank ausgezeichneter Trainingsvorbereitung und Begleitung ihrer Freunde Andy und Wäle am Event selber, konnten sie das Rennen viel mehr geniessen, als noch vor zwei Jahren. In 47:14.52 Stunden sind sie auf den hervorragenden
 
13. Rang in der Kategorie Grand Masters (von 49 gestarteten Teams haben 38 gefinisht)
 
respektive
 
208. Rang im Gesamtklassement (von 610 gestarteten Teams haben 510 gefinisht)
 
gefahren. Da schmeckt nicht nur der Sieges-Champagner ausgezeichnet...
 
 
 
...auch die Sportwelt gratuliert zu dieser Top-Leistung!
 

Dienstag, 27. Januar 2015

Eine schrecklich sportliche Familie

 
Markus ist voll auf Kurs und bereits jetzt schon gut vorbereitet für den bevorstehenden Cape Epic. So oft es geht, schwingt er sich auf sein Bike. Egal ob's stürmt oder schneit. Natürlich vorzugsweise bei wärmeren Temperaturen. Darum geht's demnächst mit Bike-Partner Reto in die Rennvelo-Trainingsferien nach Fuerteventura.
 
Julian hat in Hong Kong seinen ersten 10 km Lauf bestritten und dies gleich in einer beachtlichen Zeit von 00:53:15 h. Gotti Susanne schlägt er somit im zarten Alter von 28 Jahren bereits um Welten.
 
Wobei auch von Susanne in nächster Zeit wieder bessere Laufzeiten zu erwarten sind. Immerhin hat sie letzte Woche auf Lanzarote mit Albis Reisen einige Kilometer abgespult.