Montag, 27. Mai 2013

Andere Länder - Andere Sitten

Am 2. Juni findet sowohl der 70.3 Iron Man in Rapperswil wie auch der Irontri Mallorca statt, zu welchem wir uns schon im Januar angemeldet hatten.
Während der Event in Rapperswil schon seit Wochenfrist ausgebucht ist, waren auf der Startliste von Mallorca bis vor einer Woche nur gerade 68 der 650 möglichen Startplätze vergeben. Nun, 5 Tage vor dem Start ist die Zahl auf über 300 Teilnehmer gestiegen.
Es scheint, dass in Spanien auch beim Anmelden von Sportveranstaltungen das Prinzip "mañana, mañana" gilt.
Leider hat das schnelle Anmelden keinen Einfluss auf die Klassierung auf der Rangliste. Dort werden wir mit Bestimmtheit bei den Letzteren sein, schliesslich sind wir das einzige Team, das nur zu zuweit startet und zudem sind wir mit Abstand die ältesten Kaliber. Aber Mitmachen kommt ja bekanntlich vor dem Rang und wir werden unseren Spass haben.

Donnerstag, 16. Mai 2013

1. Open Water Night im Türlersee

Fotos Tempo-Sport

Gegner des Anglizismus mögen das Wort "Open Water Night" im Türlersee verfechten. Aber es klingt nun einfach mal viel besser, als "Nacht im offenen Gewässer". Zudem war es ein absolut cooler Anlass, welcher vom Triathlon Fachgeschäft Tempo-Sport organisiert wurde. Schwimmtraining am Abend im 16 Grad kalten Türlersee, bei welchem man gleichzeitig einen der 100 zur Verfügung gestellten Neopren-Anzüge testen konnte.
Ich hatte davon zwar keinen Gebrauch gemacht, testete aber zum ersten Mal den Anzug von Markus. Zusammen mit meiner Kollegin Manuela Imboden und rund 50 Schwimmbegeisterten verfolgte ich gespannt die Tipps der fachkundigen Experten aus der Triathlonszene. Tempo-Sport hatte für den Anlass eigens Original Gigathlon-Bojen im Wasser für uns aufgestellt. So konnten wir zuerst den Massenstart üben, sogenanntes Windschattenschwimmen austesten und anschliessend im See ein paar Runden von jeweils etwa 500 Metern schwimmen. Das Wasser fühlte sich nicht mal so kalt an im Neopren-Anzug, zudem passt mir Markus' Anzug auch in der Grösse erstaunlicherweise gut.
Das gab schon mal so richtiges Triathlon-Feeling (bzw. eben ein Triathlon-Gefühl).

Am Morgen danach um 5:30 Uhr auf dem Weg nach Oerlikon ins Crawltraining musste ich mir dann doch eingestehen, dass ich zwar sprachlich noch sehr trendig bin, aber mit den Interessen der Jugendlichen wohl nicht mehr mithalten kann. Vor dem Hallenstadion trafen um die gleiche Zeit mindestens 200 16-jährige Girls mit Wolldecken und Picknick-Säcken ein, um möglichst einen der vordersten Plätze für das Konzert der Gruppe ONE DIRECTION zu sichern, welches um 20 Uhr losging.
 

Samstag, 11. Mai 2013

Funkstille bei SuMa

Blog-Funkstille bei SuMa heisst nicht, dass wir nicht aktiv sind. Ganz im Gegenteil. Nachdem Markus im März den Cape Epic souverän beendet hat und ich im April in Freiburg ebenfalls mein Ziel alleine durchgezogen habe, steht anfangs Juni unser erstes Projekt in diesem Jahr an, welches wir gemeinsam als SuMa in Angriff nehmen werden. Der Triathlon DOBLE OLIMPICO in Cala Millor (Mallorca) 
 
3 km Schwimmen im Meer (Susanne)
80 km Velofahren (Markus)
20 km Laufen (Susanne)
 
Dass Markus die 80 km schaffen wird, muss er wohl nicht mehr bestätigen. Er schaut jetzt einfach, dass er seine tolle Frühjahrsform beibehalten kann und schwingt sich so oft es geht aufs Rad.
Auch meine 20 km Laufdistanz bereitet mir keine Sorgen. Ob ich diese Strecke allerdings schaffe, nachdem ich zuvor 3 km geschwommen bin, wollte ich heute zum ersten Mal ausprobieren. Im Hallenbad habe ich zuerst 60 Längen im 50-Meter-Becken absolviert. Anschliessend hat mich Markus in die Innerschweiz begleitet, wo ich den Halbmarathon um den Sempachersee gelaufen bin. Der wunderschöne Lauf passte ideal in meine Vorbereitung, war doch der Start erst um 18 Uhr und ist von der Landschaft und Stimmung her ein kurzweiliges Lauferlebnis.
Nach rund 2:04 h habe ich in Sursee die Ziellinie passiert, so etwa in der gleichen Zeit, wie sonst auch bei Halbmarathons (ohne vorheriges Schwimmen). Es scheint, dass ich diesen Wechsel intus habe.
Jetzt bleibt nur noch die Frage, ob ich das beim Schwimmen im Meer und anschliessendem Lauf durch den Sandstrand unter der mallorquinischen Sonne auch so locker wegstecke.
Am 2. Juni wissen wir es, und wir werden bis dahin weiterhin auf dieses Ziel hin arbeiten. Hoffen wir nur, dass hier die Temperaturen bald etwas ansteigen werden, so dass wir uns noch an die Hitze gewöhnen können.