Sonntag, 28. Oktober 2012

Im Schneegestöber auf den Uetliberg


Die Wetterfrösche hatten ja eigentlich den Schnee angekündigt. Trotzdem trauten wir heute Morgen unseren Augen kaum, als wir auf der Terrasse eine 10 cm hohe Schneedecke erblickten. Nichtsdestotrotz montierten wir unsere Laufschuhe, fuhren mit dem Zug nach Stadelhofen und joggten mit der Laufgruppe Cityrunning vom Bürkliplatz auf den Uetliberg und wieder runter bis zur Haltestelle Triemli. Allerdings machte sich das (zu) wenige Training der vergangenen Wochen deutlich bemerkbar. Wir hatten Mühe, dem flotten Schritt der anderen Läufer mitzuhalten. Vor drei Wochen haben wir noch im Meer gebadet und in Mallorca die warme Sonne genossen. Heute trugen wir mehrere Schichten Laufklamotten, Handschuhe und Mütze. Am Schluss zeigte die Garmin-Uhr doch 15 km an und wir waren froh, dass wir dem Schneegestöber, das zum Teil quer in unsere Gesichter  wirbelte, getrotzt haben.

Samstag, 20. Oktober 2012

Stadelhofen-Nänikon

Am Samstagmorgen um 8 Uhr sind wir zusammen mit der Laufgruppe Uster von Zürich-Stadelhofen via Pfadiweg und Wehrenbachtobel nach Nänikon gejoggt. Dies recht gemütlich, da es doch 16.5 km mit 350 Höhenmetern zu bewältigen gab. Spass gemacht hat das alleweil. Der Weg durch das Tobel verlief zwar mehrheitlich im Schatten, aber über dem Greifensee schien die Sonne im strahlenden Blau, das Laub schon wunderschön herbstlich farbig, währenddessen das ganze Glattal und der See im Nebelmeer versteckt waren.

Dienstag, 16. Oktober 2012

Hallwilerseelauf oder ein etwas anderes Training

Seit dem Greifenseelauf sind sportliche Aktivitäten bei uns eher ins Hintertreffen geraten. Festen und Feiern war angesagt. Eine Woche vor unserer Geburstagsparty im Oktober, waren wir auch noch an der Hochzeitsfeier von Doris Müller und Peter in Beckenried eingeladen.
Drei Wochen mehr oder weniger frei-willige Sportpause. Da lassen die Muskeln rasch nach und das Gewicht schiesst in die Höhe! An Laufen im Wettkampf-Tempo ist gar nicht erst zu denken. Da bietet sich die Kategorie "Erlebnislauf" am Hallwilersee geradezu bestens an.
Die Halbmarathon-Distanz auf der fast gleichen Strecke startet man auf eigene Faust zwischen 9:30 und 10:15 Uhr. Wie beim Original-Hallwilerseelauf gibt es Startnummer, Chip-Zeitmessung, Verpflegungsposten und Finisher-Shirt. Nur geht es einfach ein bisschen weniger hektisch zu und her und man hat viel Zeit, um über Gott und die Welt zu reden.
In Begleitung von Manuela Imboden, die den Lauf alleine locker unter 1:30 h hätte finishen können, genoss ich den einmal etwas anderen Longjog bei bestem Laufwetter. In rund 2:15 h waren wir im Ziel und waren uns einig, dass dies genauso Spass macht, wie wettkampfmässiges Laufen. Auch am Posieren für die Fotografen haben wir sichtlich Gefallen gefunden.

Montag, 8. Oktober 2012

Geburtstagsparty in Mallorca

Was vor gut einem Jahr als reine Schnapsidee in unseren Köpfen rumgeisterte, wurde am ersten Oktober-Wochenende Realität. Wir feierten unsere 50. Geburtstage in Mallorca. In Palma sind wir in den letzten 6 Jahren jeden Herbst den Halbmarathon gelaufen und die Stadt ist uns mittlerweile richtig ans Herz gewachsen.

Ich kenne meine 3 Freundinnen seit der Schulzeit, Markus ist mit seinen 6 Kollegen seit der Lehre befreundet. In 35 Jahren und mehr haben uns diese Freunde durch Dick und Dünn im Leben begleitet, waren stets da, wenn wir sie brauchten. So etwas wollten wir mit einen Weekend auf der Balearen-Insel belohnen. Die Planung wurde uns noch einfacher gemacht, seit Monika (meine Freundin seit der 4. Klasse) im April zusammen mit Mann Klaus und Tochter Delia nach Mallorca ausgewandert ist. Es war dann bald klar, dass wir die Tage nicht nur in Palma, sondern noch eine Nacht bei ihnen auf der Finca in Petra verbringen wollten. So feierten wir nebst Geburtstag auch gleich ein Wiedersehen mit allen zusammen. Baba und Dui nutzten die Gelegenheit und reisten schon eine Woche früher an, während wir anderen nur für ein verlängertes Wochenende dazustiessen. 2 von Markus Freunden waren leider verhindert und konnten nicht mitkommen.


Feiern, rumhängen, gemütlich essen und trinken, das war eigentlich unsere Absicht.
Das geht jedoch gar nicht so einfach, wenn einen die Organisatoren der Party schon seit Schulzeit kennen. Die wissen genau: Susanne und Markus ohne Sport, das geht nicht. So haben Monika, Baba, Dui, Klaus und Delia für uns einen kleinen Fun-Megathlon mit Laufen, Velofahren, Boccia und Schwimmen ausgedacht. Im Team, immer paarweise eine von "Susanne's Gruppe" mit einer Person aus "Markus' Gruppe" musste beim "Laufen" die eine Person die andere mit verbundenen Augen durch Pinienbäume zu lotsen. Beim Velofahren musste die erste Person etwa 30 Meter leicht hangabwärts fahren, währenddessen die zweite Person wieder raufradeln musste. Ziel war es nicht, die Etappen schnell zu fahren, sondern in zwei möglichst gleichen Fahrzeiten. Beim Boccia musste die Kugel in einem gewissen Teil der Bahn landen.

Und zu guter Letzt freuten wir uns bei über 25 Grad Sonnenschein auf die letzte Disziplin, wo es im Schwimmreifen ein Wettrennen im 12-Meter-Becken zu absolvieren gab. Die witzige Art von Wettkampf machte allen Riesenspass und während die Gruppe sich schon genüsslich an der leckeren Bowle von Delia verköstigte, gab's für Markus und mich noch eine 5. Disziplin: Das Geschenk suchen! Ein herziges Glückschwein war schlussendlich im alten Ziehbrunnen versteckt. Am Abend gab's Paella, Salat und Crema Catalan und wir waren uns einig, dass dies ein unvergesslicher Tag war für alle. Am Morgen ging es im gleichen Stil weiter und wir wurden von Monika und Klaus wieder mit einem herrlichen Frühstück verwöhnt.
Beste Freunde wären ja nicht beste Freunde, wenn sie uns nicht zum Morgenjogging begleiten würden. Natürlich nicht in einem Usain-Bolt-artigen Sprint. Aber immerhin sorgte eine ca. 7 km wunderschöne Jogging-Runde dafür, dass die vielen Kalorien sich nicht an den Hüften bemerkbar machten. 
Die Finca war nachher von anderen Gästen besetzt und wir verbrachten die restlichen Tage in Palma, wo es aber genauso lustig weiterging. So durften Tapas-Essen in unserem Lieblingsrestaurant La Cueva, ein Apéro im unbeschreiblichen Lokal Abaco genauso wenig fehlen, wie eine Fahrt mit dem Mietvelo zum Ballermann. Selbst für einen Sprung ins warme saubere Meer reichte die Zeit.
Wer Lust hatte, ging noch die Kathedrale anschauen. Wir Frauen liessen uns eine kleine Shopping-Tour trotz Touristenstrom in Palma nicht entgehen. Die Männer landeten schon bald wieder beim Biertrinken.