Vorbereitet war ich ja gut für den Marathon im deutschen Freiburg im Breisgau. Den letzten Schliff holte ich mir noch in den Laufferien vor zwei Wochen mit Viktor Röthlin in Andalusien.
Aber irgendwie fühlte ich mich schon die ganze Woche ausgelaugt und müde und kam auch bei den letzten Trainingseinheiten (à 45 Minuten) nie richtig auf Touren.
So erreichte ich das Ziel zwar nicht mit neuer persönlichen Bestzeit, aber trotzdem mit einem Lachen im Gesicht. Markus überraschte mich 200 Meter vor der Ziellinie und drückte mir eine Schweizer-Fahne in die Hand. So erntete ich auch nach 4:35 h tosenden Applaus und fröhliche "Hopp Schwiiz"-Rufe von den Zuschauern am Strassenrand.
Da muss man doch unseren nördlichen Nachbarn auch mal ein Kränzchen winden. Sie sind nicht nur faire und neutrale Fans, auch haben sie die Marathon-Organisation perfekt im Griff.