Freitag, 17. August 2012

Berglauf-Cup im Zürcher Oberland

Vom 13. bis 18. August fand im Züri Oberland bereits zum 28. Mal der Berglauf-Cup statt. Für mich war es das zweite Mal, dass ich teilnahm. Würden die Hintersten prämiert, hätten wir wohl einen Riesen-Pokal gewonnen.

Pokal von Real Madrid zum Meistertitel
Tatsächlich starteten auch dieses Jahr mehrheitlich starke Bergläufer/innen.
Doch weil die Laufveranstaltung in familiärer Atmosphäre Spass macht und zudem perfekt organisiert ist, liessen wir es uns nicht entgehen, ebenfalls mitzulaufen.
Ich lief ausser der 3. Etappe alle, Markus begleitete mich teilweise auf dem Mountain-Bike und nahm zudem auch an der Schluss-Etappe teil.

1. Etappe Wald - Farneralp 5.4 km, HD 535 m
2. Etappe Bauma - Sonnenhof 4.3 km, HD 310 m
3. Etappe Steg - Hörnli 5.1 km, HD 430 m
4. Etappe Wernetshausen - Bachtel 3.6 km, HD 375 m
5. Etappe Kempten - Türli (Adetswil) 4.6 km, HD 285 m

Sonntag, 12. August 2012

Heinz mit SuMa im Training für den JuMa

Vor ein paar Wochen haben wir das Blog-Schreiben für uns entdeckt und wollten abwechslungsreich über unsere Aktivitäten berichten. Wer unsere Blogs jedoch genauer verfolgt, bemerkt wohl, dass uns in jedem Beitrag das gleiche Thema beschäftigt:
Der Jungfrau-Marathon!
Tatsächlich! Der Count-Down läuft, es sind noch 27 Tage bis zum Lauf und wir hatten bis jetzt sehr wenig Bergtraining gemacht, resp. Markus hat generell nur sehr wenig Lauftraining absolviert. Mountainbiken macht ihm mehr Spass. Dem wollten wir am Wochenende nun abhelfen und in den Bergen auf der Originalstrecke des Jungfrau-Marathons trainieren.
Da Heinz (Susanne's Bruder aus Hong Kong) in der Schweiz Urlaub macht, bot sich die Gelegenheit gleich doppelt an, in die Jungfrau-Region zu fahren.
Am Samstag liefen wir gemütlich (ca. 12 km) von Wengen zur kleinen Scheidegg mit vielen Fotohalts dazwischen. Wir hatten wahrscheinlich das sonnigste Weekend in diesem Sommer erwischt und waren ganz begeistert von dem wundervollen Bergpanorama. Aber nicht nur der schöne Ausblick zwang uns zu kleineren Pausen, auch der steile Aufstieg auf der Moräne kostete Susanne viel Kraft, während Markus und Heinz relativ locker davon ziehen konnten. Auch viele andere Läufer/innen nützen das herrliche Bergwetter, um sich für den JuMa den letzten Schliff zu holen.


Am Sonntagmorgen nach dem Frühstück nahmen wir den Abschnitt von Zweilütschinen bis Wengen unter die Füsse (ca. 16 km). Auch da marschierten die beiden Männer mit kräftigen Schritten locker voraus.

Immerhin erreichte Susanne das Hotel in Wengen doch auch noch rechtzeitig, um am Fernsehen den Marathon zu verfolgen und mit Viktor Röthlin mitzufiebern. 11. Rang an den olympischen Spielen, das ist ein Glanzresultat. Herzlichen Glückwunsch!

Ob wir am 8. September auch in Top-Form laufen werden, ist noch fraglich. Aber wir bleiben dran! In den nächsten Tagen wird Susanne am Berglauf-Cup mitlaufen, um noch auf ein paar Bergtrainings zu kommen. Und weil Markus dabei Susanne auf dem Mountain Bike begleitet, kommt der nächste SuMa-Blog bestimmt.



Sonntag, 5. August 2012

Zürich Total mit Cityrunning

Als uns Robert Peterhans von der Laufgruppe Cityrunning die Ausschreibung für den 21 km langen Trainingslauf "Zürich total durch 12 Stadtkreise" mailte, war uns klar, dass wir da teilnehmen werden.
Gründe dafür gab's genug. Erstens mal, da uns für den Jungfrau-Marathon immer noch ein paar längere Trainingseinheiten fehlen. Zweitens aber auch, da wir Ustermer Landeier die Stadt Zürich eigentlich überhaupt nicht im Detail kennen. Hauptsächlich liefen wir jedoch mit, weil Trainieren am Sonntagmorgen in der Gruppe einfach Spass macht.
So war dies dann für uns und fast 50 lauffreudige Teilnehmer/innen ein sehr kurzweiliges Training, welches durch folgende Stadtkreise führte:

Bürkliplatz (Stadtkreis 1); Hürlimann Areal (2); Idaplatz (3); Schneeglöggliweg (9); Hardau (4); Viaduktbögen (5); Nordbrücke (10); GZ Bucheggplatz (6); Frohburgstr./Murwiesenstr. (11); Schwammendingerwald (12); Zürcher Zoo (7); Wildbachstrasse (8).

Samstag, 4. August 2012

1. August auf Mallorca

Das Leben auf der Finca macht glücklich. Da strahlt selbst Schäferhund Jala mit den beiden Ladies um die Wette.



Freitag, 3. August 2012

"Schon wieder Mallorca...

...da seid ihr doch erst im Mai gewesen?"

Wir sagen nur: "Warum denn in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nah liegt!"
Und da wir in Petra (Mallorca) jederzeit Monika und Klaus besuchen können, hatten wir doppelten Grund, nochmals dorthin zu fliegen.

Der 180-fränkige Flug hatte sich allemal gelohnt. Wir durften sechs wundervolle Tage auf der Finca Son Canals verbringen und wurden von unseren Freunden von morgens bis abends herzlich verwöhnt. Einfach mal so richtig die Seelen baumeln lassen und das süsse Nichtstun geniessen. Am Abend wurden wir lecker bekocht. Klaus' Paella ist einfach SPITZE!

Für sportliche Aktivitäten war's viel zu heiss oder wir einfach zu faul. Da es rund um Petra jedoch die schönsten Jogging-Strecken gibt, konnten wir es nicht lassen, ab und zu vor dem Frühstück eine Runde laufen zu gehen.

Im Oktober werden wir nochmals ein verlängertes Wochenende hier verbringen. Richtig! Da waren wir doch im Mai und im August schon...



Markus und Susanne beim Morgenjogging mit Monika und Delia

Sonntag, 22. Juli 2012

Stockhorn-Halbmarathon am 21. Juli 2012

In rund 8 Wochen wollen Markus und ich am Jungfrau-Marathon starten. Da wir bisher noch kein Bergtraining absolviert hatten, nahmen wir uns vor, den Stockhorn-Halbmarathon als Training zu laufen. 

Stockhorn und Simmental - eine Region, die wir nur aus Werbeprospekten kannten. Wäre doch schön, mal eine neue Gegend der Schweiz zu erkunden. Schon am Start morgens um 10 Uhr in Oberwil regnete es in Strömen. Doch was wir auf den 21.1 km erlebten, war leider eine Sicht wie jene auf diesem Bild. Schade, ein toll organisierter Lauf, der jedoch ganz schön kräfteraubend war. Im Ziel bei der Bergstation auf 2190 Meter ü. M.  gab es ein schönes, funktionelles Finisher-Shirt, Wasser, Cola, warmen Tee und Bouillon. Die Retourfahrt mit der Luftseilbahn hinunter nach Erlenbach war ebenfalls im Startgeld inbegriffen. Erst dann wurde uns bewusst, dass wir +1724 Höhenmeter bewältigt hatten.
Aber noch viel mehr wurde uns klar, dass wir für den Jungfrau-Marathon noch einige Berglauf-Trainings machen müssen.

Samstag, 7. Juli 2012

X-Terra Triathlon in Xonrupt-Longemer (Frankreich)

Am Ende bleibt nur viel Dreck am Velo und im Gesicht. Aber Spass gemacht hat es trotzdem!

Freitag, 6. Juli 2012

Tour de France in Gerardmer (Vogesen)

Eine Stunde mussten wir warten. Dann flitzte Fabian Cancellara unverkennbar im Maillot Jaune an uns vorbei.

Samstag, 26. Mai 2012

Laufwoche Sardinien 19. bis 26. Mai 2012

Während Markus sich in Cala Liberotto (Sardinien) hauptsächlich mit dem Bike auf seinen ersten X-Terra-Triathlon vorbereitete, nahm Susanne in der Laufwoche mit Viktor Röthlin teil.

Sonntag, 6. Mai 2012

Halbmarathon in Manacor


Als Markus und ich das verlängerte Mai-Weekend zu unseren Schweizer Freunden auf der Finca Son Canals, in Petra (Mallorca) planten, schauten wir natürlich zuerst ob in der Gegend noch eine Laufveranstaltung stattfinden würde. Wir wurden fündig und der Zufall wollte es, dass in der nur 5 km entfern­ten Stadt Manacor genau an diesem Wochenende ein Halbmarathon ausgeschrie­ben war.
 
Manacor – die Heimatstadt von Rafael Nadal!

Auch wenn dieser wohl kaum anzutreffen ist, hatten wir uns vor einem Monat gleich online angemeldet. Auf der Startliste waren etwa 180 Männer und 8 Frauen registriert. Nachmelden konnte man auch noch vor Ort. Parallel zum Halbmarathon wird die Caminada Popular veranstaltet, bei der neben dem sport­lichen Aspekt Gesichtspunkte wie Solidarität und Geselligkeit im Vordergrund stehen. Die 3,8 km lange Strecke des Volkslaufs kann sowohl lau­fend, als auch im Gehen absolviert werden, für die Teilnahme besteht keine Altersbe­schränkung. Die Teilnahmegebühr für beide Veranstaltungen (18 Euro) kommt der Spanischen Krebshilfe zugute. Im Startgeld inbegriffen ist ein Finisher-Sack mit 2 Flaschen Wein und einem Baumwoll-Shirt. Diesen kann man zusammen mit der Start­nummer und Chip entweder am Vortag oder am Lauftag selber abholen.
Der Halbmarathon beginnt mitten im Zentrum bei der Plaza Ebenista. Nach 2 km kehrt man nochmals zum Start zurück, bevor der Lauf dann auf gut asphaltierten Wegen und Stras­sen zuerst durch die Stadt und anschliessend übers Land ausserhalb Manacor führt.
Jeder km ist mit Kilometertafeln markiert. An fünf Punkten sowie bei Start und Ziel erwarten die Sportler Stärkungen (Wasser und isotonisches Getränk in Pet-Flaschen) und an weiteren drei Stellen werden Schwämme gereicht. Die Zeitmessung erfolgt mittels ChampionChip durch die Zeitmessfirma Elitechip, welche den gleichen Chip benützt wie z.B. Mikatiming.

Wir holten unsere Startunterlagen am Vortag ab und begaben uns – wie von Schweizer Laufver­anstaltungen gewohnt – eine Stunde vor Start zum Startgelände. Beides wäre nicht nötig ge­wesen und wir hätten es wie die Einheimischen, ein paar Minuten vor dem Start erledigen können.
Als ob wir nicht schon genug Regen und Gegenwind gehabt hätten am Zürich-Marathon. Auch im sonnenverwöhnten Mallorca verfolgte uns das Wetterpech. Genau mit dem Start­schuss, welcher übrigens Punkt 10 Uhr morgens abging, setzte auch der Regen ein.
Ich will hier nun auch gar nicht erst jeden km beschreiben. Nach einer eher mittelmässigen Zeit von 1:59:26 lief ich pudelnass ins Ziel und wollte nur noch eines: zurück in die Finca unter die warme Dusche. Was ich leider erst daheim merkte, von den 10 gestarteten Frauen wurde ich 3. in meiner Kate­gorie!
So habe ich leider nicht nur die Siegerehrung mit Pokal verpasst, sondern auch die spektaku­läre Dusche im extra mitten auf der Strasse be­reitgestellten Duschzelt.
Dieses Zelt mit zwei montierten Wasser­schläuchen diente gleichzeitig als Garderobe für Männlein und Weiblein.


Ausser den verschiedenen Preisen und Trophäen für die einzelnen Kategorien hätte auch eine Tombola stattgefun­den, bei der unter allen Teilnehmern eine Mittelmeer-Kreuzfahrt verlost wurde!
Trotz Regen und verpasstem Pokal hat unser Laufweekend riesig Spass gemacht. Der Lauf ist bestens organisiert und auch das Wertsachen­depot hat prima geklappt. Die Organisatoren und das spanische Laufvolk sind sehr freundlich und immer zu einem Schwatz aufgelegt.
Top-Klassierungen sind (vor allem für Frauen) garantiert.

Siehe Rangliste
Wenn es uns gesundheitlich und zeitlich möglich ist und sofern es diesen Lauf nächstes Jahr wieder gibt, wollen wir im 2013 auch wieder dort hin!